China bringt Weblogs und Websites unter Kontrolle
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Zu einer "vernünftigen" sprich umfassenden Regulierung, Kontrolle und Überwachung des Internets und der Tekonetze und der darüber verbreiteten Inhalte in China gehört nicht nur das Monitoring von SMS, Instant Messaging, IRC Channels und Chatforen durch Hunderte von Überwachungszentren und ministeriell akkreditierte Propagandachatter, das Blockieren und Filtern missliebiger Inhalte auf Webportalen, Websites und Weblogs aus dem Ausland und im Inland durch die "Great Firewall", sondern auch der genaue Überblick über alle Publizierenden, um jederzeit der Personen habhaft zu werden, die sich allzu systemkritisch auf der eigenen Website auslassen oder es zulassen, dass andere die eigene Site als Forum benutzen.
Dafür hat China die Pflicht zur Registrierung aller kommerziellen, aber auch privaten Websites und Weblogs bis zum 1. Juni ins Leben gerufen, was die Angabe der Identität der für ein Weblog verantwortlichen Person beinhaltet. Hierzulande dient dazu in abgeschwächter Form die Impressumspflicht.
Nur wird in China diese Pflicht ähnlich wie z. B. in Tunesien natürlich benutzt werden, um regierungskritische Publikationsplattformen schon im Vorfeld auszusortieren.
Wie es ausschaut, gibt es dazu im Land der Internetüberwachung eine Ergänzung des Ministeriums für die IT-Industie. Laut eines bei China Digital Times wiedergegebenen Berichts von Interfax China setzt das Ministerium ein als "Internet Content Management System" bezeichnetes Webcrawlerprogramm ein, das den Namen "Night Crawler System" (chines. "Pa Cong") trägt. Aufgabe des Crawlers ist es, alle nicht registrierten Sites aufzuspüren, damit gegen diese in der "Great Firewall" eine Blockierung aktiviert werden kann. Ein anonymer Offizieller der Shanghai Communications Administration (SCA), der Vertretung des Ministeriums in Shanghai erklärte Interfax dazu, es handele sich um eine Monitoring System, das in Realzeit und automatisch arbeitet.
In dem Bericht heißt es weiter, das Ministerium habe im Februar mit der Registrierung begonnen und dazu ein Onlineformular geschaltet. Ende März folgte eine Anweisung an lokale ITK-Firmen, Datenbanken mit den Daten von Privatpersonen und Unternehmen zu erstellen, die Domains in China registriert haben. Bis zum 23. Mai hatte das Ministerium Registrierungen für 430000 Domains erhalten, der "Night Crawler" hat aber bereits 573755 Websites mit chinesischen IP-Adressen zusammengetragen, so dass nun die Jagd auf die letzten 26% beginnt. Alle Anweisungen und Maßnahmen zur Efassung basieren auf den beiden vom Ministerium erlassenen Verordnungen "Maßnahmen zur Verwaltung der Registrierung von nichtkommerziellen Internet Informationsdiensten" und "Maßnahmen zur Verwaltung der Registrierung von Internet IP-Adressen".
Dazu auch Commitee to Protect Bloggers: CHINESE GOVERNMENT'S NEW BLOG CRACKDOWN.
Dafür hat China die Pflicht zur Registrierung aller kommerziellen, aber auch privaten Websites und Weblogs bis zum 1. Juni ins Leben gerufen, was die Angabe der Identität der für ein Weblog verantwortlichen Person beinhaltet. Hierzulande dient dazu in abgeschwächter Form die Impressumspflicht.
Nur wird in China diese Pflicht ähnlich wie z. B. in Tunesien natürlich benutzt werden, um regierungskritische Publikationsplattformen schon im Vorfeld auszusortieren.
Wie es ausschaut, gibt es dazu im Land der Internetüberwachung eine Ergänzung des Ministeriums für die IT-Industie. Laut eines bei China Digital Times wiedergegebenen Berichts von Interfax China setzt das Ministerium ein als "Internet Content Management System" bezeichnetes Webcrawlerprogramm ein, das den Namen "Night Crawler System" (chines. "Pa Cong") trägt. Aufgabe des Crawlers ist es, alle nicht registrierten Sites aufzuspüren, damit gegen diese in der "Great Firewall" eine Blockierung aktiviert werden kann. Ein anonymer Offizieller der Shanghai Communications Administration (SCA), der Vertretung des Ministeriums in Shanghai erklärte Interfax dazu, es handele sich um eine Monitoring System, das in Realzeit und automatisch arbeitet.
In dem Bericht heißt es weiter, das Ministerium habe im Februar mit der Registrierung begonnen und dazu ein Onlineformular geschaltet. Ende März folgte eine Anweisung an lokale ITK-Firmen, Datenbanken mit den Daten von Privatpersonen und Unternehmen zu erstellen, die Domains in China registriert haben. Bis zum 23. Mai hatte das Ministerium Registrierungen für 430000 Domains erhalten, der "Night Crawler" hat aber bereits 573755 Websites mit chinesischen IP-Adressen zusammengetragen, so dass nun die Jagd auf die letzten 26% beginnt. Alle Anweisungen und Maßnahmen zur Efassung basieren auf den beiden vom Ministerium erlassenen Verordnungen "Maßnahmen zur Verwaltung der Registrierung von nichtkommerziellen Internet Informationsdiensten" und "Maßnahmen zur Verwaltung der Registrierung von Internet IP-Adressen".
Dazu auch Commitee to Protect Bloggers: CHINESE GOVERNMENT'S NEW BLOG CRACKDOWN.
von rabenhorst - Big Brother,
gepostet am Dienstag, 7. Juni 2005 um 17:23

