LabourNet eingesackt
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Gerade erst darüber gestolpert und mich sofort an die vorausgaloppierende Überwachungsgier des Herrn Schöhnbohm in Richtung des WASG/PDS Linksbündnisses erinnert - soll man mal in den Searchengines recherchieren, was der Herr Schöhnbohm im Lauf seiner politischen Karriere schon alles vom Stapel gelassen und gerissen hat?
Aber das ist ein anderes Thema…
Wer sich dafür interessiert, was in der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung und Gewerkschaftslinken - jenseits von Hartzstrategen und Gewerkschaftlern, die vielleicht allzu vergnügungssüchtig und sozialpartnerschaftlich eingestellt sind - so abgeht, wird die LabourNet Website und den täglich erscheinenden LabourNet Newsletter kennen.
Wie im Linkslog zu lesen ist, zieht man gerade möglicherweise hierzulande ähnliche Seiten auf wie in Italien und Großbritannien mit den indymedia Servern.
Linkslog berichtet, dass "die Rechner der MitarbeiterInnen [von LabourNet] "beschlagnahmt" wurden, kennt aber auch noch keine näheren Details. Von "Einbruch" der Polizei ist im Linkslog die Rede, aber ich denke nicht, dass die Sicherheitsbehörden so blöd wären, ohne entsprechende Ermächtigungen zu wirken. Allerdings könnte es sein, dass sich, falls nicht anderweitig abgesichert, eventuell die Abonnenten des Newsletters oder Besucher der Site demnächst in der einen oder anderen Datei wiederfinden werden.
Die Vermutung des Linkslogs, vor dem Wahlkampf kritische Stimmen mundtot zu machen finde ich etwas zu stark. Aber vielleicht könnte es mit Postings im Newsletter zusammenhängen, die auf Libertad hinweisen, von denen erst kürzlich ein Mitglied wegen der Onlinedemonstration gegen die Lufthansa verurteilt wurde.
Bei Bewegung-in-Bochum findet sich noch ein andere Erklärung:
Aber das ist ein anderes Thema…
Wer sich dafür interessiert, was in der deutschen und internationalen Arbeiterbewegung und Gewerkschaftslinken - jenseits von Hartzstrategen und Gewerkschaftlern, die vielleicht allzu vergnügungssüchtig und sozialpartnerschaftlich eingestellt sind - so abgeht, wird die LabourNet Website und den täglich erscheinenden LabourNet Newsletter kennen.
Wie im Linkslog zu lesen ist, zieht man gerade möglicherweise hierzulande ähnliche Seiten auf wie in Italien und Großbritannien mit den indymedia Servern.
Linkslog berichtet, dass "die Rechner der MitarbeiterInnen [von LabourNet] "beschlagnahmt" wurden, kennt aber auch noch keine näheren Details. Von "Einbruch" der Polizei ist im Linkslog die Rede, aber ich denke nicht, dass die Sicherheitsbehörden so blöd wären, ohne entsprechende Ermächtigungen zu wirken. Allerdings könnte es sein, dass sich, falls nicht anderweitig abgesichert, eventuell die Abonnenten des Newsletters oder Besucher der Site demnächst in der einen oder anderen Datei wiederfinden werden.
Die Vermutung des Linkslogs, vor dem Wahlkampf kritische Stimmen mundtot zu machen finde ich etwas zu stark. Aber vielleicht könnte es mit Postings im Newsletter zusammenhängen, die auf Libertad hinweisen, von denen erst kürzlich ein Mitglied wegen der Onlinedemonstration gegen die Lufthansa verurteilt wurde.
Bei Bewegung-in-Bochum findet sich noch ein andere Erklärung:
"Der Vorwand für die Justizaktion hat mit der Arbeit von LabourNet nichts zu tun. Irgendwer hat ein Flugblatt verteilt, das eine Urkundenfälschung darstellen soll. Unter diesem Flugblatt stand "LabourNet". Die verantwortliche Redakteurin von Labournet ist z.Z. im Ausland. Für Morgen ist eine Erklärung von LabourNet angekündigt."
Mmh, da fällt eine Kategorisierung schwer.
von rabenhorst - Big Brother,
gepostet am Dienstag, 5. Juli 2005 um 22:42

