Britisches Innenministerium vermisst 95 PCs
Steffen Leist hat im Heise-Forum auf einen netten Artikel bei silicon.de hingewiesen, der über vermisste PCs beim britischen Innenministerium berichtet. In den ersten 6 Monaten dieses Jahres sind 95 PCs verschwunden, und keiner weiss wohin.
Der CEO der Sicherheitsfirma BeCrypt soll dazu gesagt haben: “So etwas komme in jedem großen Unternehmen vor”. Außerdem gebe es ja Richtlinien, nach denen die Behörden ihre Daten verschlüsseln üssen. Prima, dann können wir ja alle beruhigt sein. Oder?
Der gleiche Artikel verrät, daß beispielsweise Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums gerne mal ihr Notebook in Weinstuben, Taxis, etc. vergessen und merkt an: “Fraglich bleibt freilich, ob Mitarbeiter, die ihr Notebook im nächstbesten Kaffee vergessen, immer brav die Verschlüsselungsmechanismen aktivieren.”
Angesichts der aktuellen Pläne, die Sicherungsmassnahmen als Mittel im Kampf gegen den Terrorismus weiter zu erhöhen und die anfallenden Erkenntnisse europaweit auszutauschen, wird mir schlecht. Wer soll denn da noch an Aussagen wie “Ein Missbrauch der gesammelten Informationen ist ausgeschlossen” glauben?

