Minority Report RFID Screens
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Erinnert sich noch jemand an die Szene in Minority Report, als Tom Cruise durch einen Gang oder Tunnel hetzt und dabei von den Werbescreens dauernd "personalisiert" zugetextet wird?
Hitachi bringt laut des Beitrags Miragraphy - RFID enabled mirror von RFID in Japan ab September das Miragraphy System auf den Markt, das genau das leistet. Das Miragraphy System besteht aus einer Box, an deren Vorderseite ein Spiegel angebracht ist. Die Oberfläche der Rückseite des Spiegels ist mit einem Diffusionsfilm beschichtet, der als Projektionsfläche dient. Hinter dem Spiegel befindet sich ein PC, auf dem in Datenbanken Produktinformationen, Präsentationen u. a. gespeichert sind und der eine Anbindung an das Internet hat, so dass auch Inhalte aus dem Netz abgerufen werden können. Ein Projektor, der auch mit einem TV-Tuner oder einer Videokamera verbunden werden kann, wirft die Inhalte auf die Filmoberfläche, die dann dem vor dem Spiegel stehenden Betrachter halbtransparent über seinem Spiegelbild präsentiert werden. Lautsprecher sorgen für die persönliche Ansprache des Betrachters.
Miragraphy Schema.
Abbildung: Hitachi.
Die Personalisierung wird durch Integration von Barcode- und RFID-Readern ermöglicht.
Die Unterstützung für Hitachis passiven µ-RFID-Chip, der auch als Kandidat für die Integration von RFID in Banknoten gehandelt wird, ist bereits gegeben. Über das Auslesen der Banknoten könnte Miragraphy also auch feststellen, ob es eher einen "Looser" oder "Winner" vor sich hat ;)
Hitachis µ-Chip.
Abbildung: Hitachi.
Wenn wir in Zukunft mit unseren RFID-Chip versehenen Kundenkarten, Handys, Armbanduhren vor dem Spiegel-Screen stehen, checkt das System unsere persönlichen Daten (z. B. für die persönliche Ansprache mit Namen), sieht über das ID-Merkmal des RFID-Chips in den Datenbanken nach, die unserer Konsumverhalten festhalten und startet dann entsprechende Präsentationen, Kaufvorschläge etc.
Das System wäre über die Videokamera noch zu erweitern. Zum Beispiel gibt es bereits Videoanalysesoftware, die über die Auswertung der Mimik feststellen kann, in welcher Stimmungslage sich der Aufgenommene befindet, die das System dabei unterstützen könnte, die "Kaufmotivation" positiv zu beeinflußen. Das Forschungsgebiet, das sich damit beschäftigt, nennt sich "Facial Expression Analysis".
Oder gehen wir einen Schritt weiter und überlegen uns: Wenn die Box schon eine Anbindung an das Netz hat und mit PC, Videokamera ausgerüstet ist, warum nicht den "Konsument" gleich einem biometrischen Check-Up unterziehen, um festzustellen, ob sich nicht hinter dem "Konsumenten" ein Terrorist oder Krimineller verbirgt?
Es würde mich nicht verwundern, in ein, zwei Jahren entsprechende Meldungen zu lesen, ist mir schon zu oft passiert.
Hitachi bringt laut des Beitrags Miragraphy - RFID enabled mirror von RFID in Japan ab September das Miragraphy System auf den Markt, das genau das leistet. Das Miragraphy System besteht aus einer Box, an deren Vorderseite ein Spiegel angebracht ist. Die Oberfläche der Rückseite des Spiegels ist mit einem Diffusionsfilm beschichtet, der als Projektionsfläche dient. Hinter dem Spiegel befindet sich ein PC, auf dem in Datenbanken Produktinformationen, Präsentationen u. a. gespeichert sind und der eine Anbindung an das Internet hat, so dass auch Inhalte aus dem Netz abgerufen werden können. Ein Projektor, der auch mit einem TV-Tuner oder einer Videokamera verbunden werden kann, wirft die Inhalte auf die Filmoberfläche, die dann dem vor dem Spiegel stehenden Betrachter halbtransparent über seinem Spiegelbild präsentiert werden. Lautsprecher sorgen für die persönliche Ansprache des Betrachters.

Miragraphy Schema.
Abbildung: Hitachi.
Die Unterstützung für Hitachis passiven µ-RFID-Chip, der auch als Kandidat für die Integration von RFID in Banknoten gehandelt wird, ist bereits gegeben. Über das Auslesen der Banknoten könnte Miragraphy also auch feststellen, ob es eher einen "Looser" oder "Winner" vor sich hat ;)

Hitachis µ-Chip.
Abbildung: Hitachi.
Das System wäre über die Videokamera noch zu erweitern. Zum Beispiel gibt es bereits Videoanalysesoftware, die über die Auswertung der Mimik feststellen kann, in welcher Stimmungslage sich der Aufgenommene befindet, die das System dabei unterstützen könnte, die "Kaufmotivation" positiv zu beeinflußen. Das Forschungsgebiet, das sich damit beschäftigt, nennt sich "Facial Expression Analysis".
Oder gehen wir einen Schritt weiter und überlegen uns: Wenn die Box schon eine Anbindung an das Netz hat und mit PC, Videokamera ausgerüstet ist, warum nicht den "Konsument" gleich einem biometrischen Check-Up unterziehen, um festzustellen, ob sich nicht hinter dem "Konsumenten" ein Terrorist oder Krimineller verbirgt?
Es würde mich nicht verwundern, in ein, zwei Jahren entsprechende Meldungen zu lesen, ist mir schon zu oft passiert.
von rabenhorst - Big Brother,
gepostet am Donnerstag, 21. Juli 2005 um 12:53


