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Big Brothers Augen für russische Schulen und Unis

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Vater Staat in Russland als Big Brother sorgt sich aufmerksam um seine Kinder, sobald sie Schüler und Studenten werden. Wie die russische Nachrichtenagentur RIA NOVOSTI kurz mitteilte, sollen im Rahmen eines staatlichen Programms mit der Bezeichnung "Sichere Bildungsinstitution" bis 2010 170000 Bildungseinrichtungen in Russland mit Videoüberwachungs- und Alarmsystemen ausgerüstet werden.
Das teilte Grigory Balykhin, der Minister des russischen Ministeriums für Bildung der Nachrichtenagentur mit.

Das "Sicherheitsprogramm" war diesen Jahr gestartet, mit Ablegern für alle Regionen und Städte. Staatliche Internate für die Kinder einkommensschwacher Familien erhalten für ihre Überwachungssysteme eine Förderung aus dem Staatsbudget.

Rechnet die russische Regierung mit Schüler- und Studentenrevolten ab 2010 oder will man etwa so Geiselnahmen von Schülern und Studenten durch tschetschenische Rebellen verhindern? Hoffentlich macht das nicht Schule, denn wie toll man per Videoüberwachung Studenten über die Schulter schauen kann, wenn sie vor den Monitoren der Universität sitzen, macht z. B. die Universität von Helsinki vor. Freiheit der Lehre? Aber nur, wenn es Big Brother gefällt, was er sieht.
von rabenhorst - Big Brother, gepostet am Dienstag, 30. August 2005 um 18:32
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