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Seid wachsam

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.
Das seit dem 11.September 2001 viele Begehrlichkeiten der nationalen Obrigkeiten umgesetzt werden konnten, ist ja bekannt. Unter dem Deckmantel der Terrorrismusbekämpfung wird seitdem systematisch der Datenschutz unterhöhlt, und die Bürgerrechte werden Stück für Stück abgebaut. Noch bevor die Trümmer beiseite geräumt waren, traten schon die ersten neuen Gesetze zum Schutze der Heimat in Kraft. So schnell, als wären sie schon lange ausgearbeitet und bräuchten nur noch aus der Schublade gezogen werden. Aber was heisst hier "als wäre..."? Ich bin überzeugt davon, das sie wirklich schon lange bereit lagen. Es ist schliesslich ein offenes Geheimnis, das US-amerikanische Geheimdienste ihren ganz eigenen Beitrag dazu leisten, dass die Terrorangst in der Bevölkerung auch wirklich vorherrschend bleibt. Für die Regierung der USA war der 11.September genau das, auf was man schon lange gewartet hatte, um den Menschen im Lande die neuen Gesetze unterzuschieben. Während die USA keinen Hehl aus ihren Bemühungen macht, war man bisher in der EU etwas vorsichtiger. Sicherlich, auch hier gibt es EU-weit oder innerhalb der nationalen Grenzen immer wieder Vorstösse, die auf das gleiche Ziel hinauslaufen. Das Ziel ist also das Gleiche, die Vorgehensweise aber ist sehr viel vorsichtiger. Wohl wissend, dass Komplettpakete wie in den USA, hier nicht ohne massiven Widerstand aufzulegen wären, versucht man einfach, Das Gesamtwerk in kleine Stücke zu zerteilen. Das funktioniert sehr gut. Die Masse der europäischen Bevolkerung merkt es noch nicht einmal. Selbst wer einigermassen aufmerksam ist, bleibt dabei oft desinteressiert. Sind diese kleinen "Stückchen doch oft allein nicht soooo schlimm. Wird einem das nächste untergeschoben, hat die Masse das vorherige bereits wieder vergessen. Man sieht es gerade bei der Diskussion um die Vorratsspeicherung. Wenn man sich so umsieht, meinen Viele, das geht doch nur gegen Raubkopierer und P2P-Nutzer. Natürlich gibt es auch Widerstand. Doch dieser bleibt von den Meisten ungeachtet. Zu wenige setzen sich mit diesen Themen auseinander. So dauert es vielleicht etwas länger als in den USA, sind aber erst alle "Stückchen" durchgebracht und miteinander verzahnt, wird es zu spät sein. Gerade weil man bisher hier in Europa ein eher vorsichtiges Vorgehen gewohnt war, trifft einen der neueste Vorstoss wie ein Schlag ins Gesicht. Bei einem der regelmässigen Treffen der EU-Innen- und Justizminister stellte der britische Innenminister Charles Clarke im Zusammenhang mit der geplanten Vorratsspeicherung gar die europäische Menschenrechtskonvention in Frage. Seiner Meinung nach wiege das Recht zu leben mehr als das Recht auf Datenschutz. Was für ein Vergleich.... Hier wird wieder einmal mehr mit den zum Teil selbst geschürten Ängsten der Bürger gespielt. Dabei wird es einem Terorristen, der gerade einen Selbstmordanschlag durchgeführt hat, wohl eher egal sein, wenn man ihn im Nachhinein auf etlichen Überwachungskameras identifizieren kann. Bedenklich, was hier vor sich geht. Mal sehen, wie lange man noch kritisch über solche Angelegenheiten schreiben darf, ohne Besuch der nationalen "Heimatschützer" zu bekommen......
von ospro | blog, gepostet am Mittwoch, 7. September 2005 um 12:55
Aufgrund der Textinhalte könnten folgende Beiträge thematisch zu diesem Beitrag passen:
  • Seid wachsam wie eine Eule Spuren im Netz: EU-Datenschützer mahnt Bürger zu mehr Wachsamkeit. [heise online news] Technorati-Tags: Privacy Datenschutz
  • Seid wachsam wie eine Eule! Heute vor drei Jahren ging die Meta-Eule, das Metaweblog zum Thema Datenschutz, online. Wir gratulieren. Und seid weiterhin wachsam wie
  • Bananenrepublik EU: Bezahlen wird der Konsument Internet teurer durch Datenspeicherpflicht: Die geplante EU-Richtlinie bringe »grobe Eingriffe in Grundrechte und hohe Kosten« bei nicht nachgewiesenem Nutzen, sagt
  • Big Brother Supermarkt »Als ein kalifornischer Kunde namens Robert Rivera vor einiger Zeit im Vons-Supermarkt auf einer Jogurtlache ausrutschte, wollte er den Markt
  • Spammt der FFII? Heute früh in meinem elektronischen Briefkasten: Eine Mail eines gewissen Florian Müller (OK, ich habe nachgegoogelt, er ist der Gründer

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Das seit dem 11.September 2001 viele Begehrlichkeiten der nationalen Obrigkeiten umgesetzt werden konnten, ist ja bekannt. Unter dem Deckmantel der Terrorrismusbekämpfung wird seitdem systematisch der Datenschutz unterhöhlt, und die Bürgerrechte werden Stück für Stück abgebaut. Noch bevor die Trümmer beiseite geräumt waren, traten schon die ersten neuen Gesetze zum Schutze der Heimat in Kraft. So schnell, als wären sie schon lange ausgearbeitet und bräuchten nur noch aus der Schublade gezogen werden. Aber was heisst hier "als wäre..."? Ich bin überzeugt davon, das sie wirklich schon lange bereit lagen. Es ist schliesslich ein offenes Geheimnis, das US-amerikanische Geheimdienste ihren ganz eigenen Beitrag dazu leisten, dass die Terrorangst in der Bevölkerung auch wirklich vorherrschend bleibt. Für die Regierung der USA war der 11.September genau das, auf was man schon lange gewartet hatte, um den Menschen im Lande die neuen Gesetze unterzuschieben. Während die USA keinen Hehl aus ihren Bemühungen macht, war man bisher in der EU etwas vorsichtiger. Sicherlich, auch hier gibt es EU-weit oder innerhalb der nationalen Grenzen immer wieder Vorstösse, die auf das gleiche Ziel hinauslaufen. Das Ziel ist also das Gleiche, die Vorgehensweise aber ist sehr viel vorsichtiger. Wohl wissend, dass Komplettpakete wie in den USA, hier nicht ohne massiven Widerstand aufzulegen wären, versucht man einfach, Das Gesamtwerk in kleine Stücke zu zerteilen. Das funktioniert sehr gut. Die Masse der europäischen Bevolkerung merkt es noch nicht einmal. Selbst wer einigermassen aufmerksam ist, bleibt dabei oft desinteressiert. Sind diese kleinen "Stückchen doch oft allein nicht soooo schlimm. Wird einem das nächste untergeschoben, hat die Masse das vorherige bereits wieder vergessen. Man sieht es gerade bei der Diskussion um die Vorratsspeicherung. Wenn man sich so umsieht, meinen Viele, das geht doch nur gegen Raubkopierer und P2P-Nutzer. Natürlich gibt es auch Widerstand. Doch dieser bleibt von den Meisten ungeachtet. Zu wenige setzen sich mit diesen Themen auseinander. So dauert es vielleicht etwas länger als in den USA, sind aber erst alle "Stückchen" durchgebracht und miteinander verzahnt, wird es zu spät sein. Gerade weil man bisher hier in Europa ein eher vorsichtiges Vorgehen gewohnt war, trifft einen der neueste Vorstoss wie ein Schlag ins Gesicht. Bei einem der regelmässigen Treffen der EU-Innen- und Justizminister stellte der britische Innenminister Charles Clarke im Zusammenhang mit der geplanten Vorratsspeicherung gar die europäische Menschenrechtskonvention in Frage. Seiner Meinung nach wiege das Recht zu leben mehr als das Recht auf Datenschutz. Was für ein Vergleich.... Hier wird wieder einmal mehr mit den zum Teil selbst geschürten Ängsten der Bürger gespielt. Dabei wird es einem Terorristen, der gerade einen Selbstmordanschlag durchgeführt hat, wohl eher egal sein, wenn man ihn im Nachhinein auf etlichen Überwachungskameras identifizieren kann. Bedenklich, was hier vor sich geht. Mal sehen, wie lange man noch kritisch über solche Angelegenheiten schreiben darf, ohne Besuch der nationalen "Heimatschützer" zu bekommen......
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  • Seid wachsam wie eine Eule Spuren im Netz: EU-Datenschützer mahnt Bürger zu mehr Wachsamkeit. [heise online news] Technorati-Tags: Privacy Datenschutz
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Das seit dem 11.September 2001 viele Begehrlichkeiten der nationalen Obrigkeiten umgesetzt werden konnten, ist ja bekannt.
Unter dem Deckmantel der Terrorrismusbekämpfung wird seitdem systematisch der Datenschutz unterhöhlt, und die Bürgerrechte werden Stück für Stück abgebaut.

Noch bevor die Trümmer beiseite geräumt waren, traten schon die ersten neuen Gesetze zum Schutze der Heimat in Kraft. So schnell, als wären sie schon lange ausgearbeitet und bräuchten nur noch aus der Schublade gezogen werden. Aber was heisst hier "als wäre..."? Ich bin überzeugt davon, das sie wirklich schon lange bereit lagen. Es ist schliesslich ein offenes Geheimnis, das US-amerikanische Geheimdienste ihren ganz eigenen Beitrag dazu leisten, dass die Terrorangst in der Bevölkerung auch wirklich vorherrschend bleibt.
Für die Regierung der USA war der 11.September genau das, auf was man schon lange gewartet hatte, um den Menschen im Lande die neuen Gesetze unterzuschieben.

Während die USA keinen Hehl aus ihren Bemühungen macht, war man bisher in der EU etwas vorsichtiger. Sicherlich, auch hier gibt es EU-weit oder innerhalb der nationalen Grenzen immer wieder Vorstösse, die auf das gleiche Ziel hinauslaufen. Das Ziel ist also das Gleiche, die Vorgehensweise aber ist sehr viel vorsichtiger. Wohl wissend, dass Komplettpakete wie in den USA, hier nicht ohne massiven Widerstand aufzulegen wären, versucht man einfach, Das Gesamtwerk in kleine Stücke zu zerteilen.
Das funktioniert sehr gut. Die Masse der europäischen Bevolkerung merkt es noch nicht einmal. Selbst wer einigermassen aufmerksam ist, bleibt dabei oft desinteressiert. Sind diese kleinen "Stückchen doch oft allein nicht soooo schlimm. Wird einem das nächste untergeschoben, hat die Masse das vorherige bereits wieder vergessen.
Man sieht es gerade bei der Diskussion um die Vorratsspeicherung. Wenn man sich so umsieht, meinen Viele, das geht doch nur gegen Raubkopierer und P2P-Nutzer. Natürlich gibt es auch Widerstand. Doch dieser bleibt von den Meisten ungeachtet. Zu wenige setzen sich mit diesen Themen auseinander.
So dauert es vielleicht etwas länger als in den USA, aber sind alle "Stückchen" durchgebracht und miteinander verzahnt ist es zu spät.

Gerade weil man bisher hier in Europa ein eher vorsichtiges Vorgehen gewohnt war, trifft einen der neueste Vorstoss wie ein Schlag ins Gesicht.

Bei einem der regelmässigen Treffen der EU-Innen- und Justizminister stellte der britische Innenminister Charles Clarke im Zusammenhang der geplanten Vorratsspeicherung gar die europäische Menschenrechtskonvention in Frage.
Seiner Meinung nach wiege das Recht zu leben mehr als das Recht auf Datenschutz. Was für ein Vergleich.... Hier wird wieder einmal mehr mit den zum Teil selbst geschürten Ängsten der Bürger gespielt. Dabei wird es einem Terorristen, der gerade einen Selbstmordanschlag durchgeführt hat, wohl eher egal sein, wenn man ihn im Nachhinein auf etlichen Überwachungskameras identifizieren kann.

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Bedenklich, was hier vor sich geht. Mal sehen, wie lange man noch kritisch über solche Angelegenheiten schreiben darf, ohne Besuch der nationalen "Heimatschützer" zu bekommen......
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  • Seid wachsam wie eine Eule Spuren im Netz: EU-Datenschützer mahnt Bürger zu mehr Wachsamkeit. [heise online news] Technorati-Tags: Privacy Datenschutz
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  • Bananenrepublik EU: Bezahlen wird der Konsument Internet teurer durch Datenspeicherpflicht: Die geplante EU-Richtlinie bringe »grobe Eingriffe in Grundrechte und hohe Kosten« bei nicht nachgewiesenem Nutzen, sagt
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Das seit dem 11.September 2001 viele Begehrlichkeiten der nationalen Obrigkeiten umgesetzt werden konnten, ist ja bekannt.

Unter dem Deckmantel der Terrorrismusbekämpfung wird seitdem systematisch der Datenschutz unterhöhlt, und die Bürgerrechte werden Stück für Stück abgebaut.

Noch bevor die Trümmer beiseite geräumt waren, traten schon die ersten neuen Gesetze zum Schutze der Heimat in Kraft. So schnell, als wären sie schon lange ausgearbeitet und bräuchten nur noch aus der Schublade gezogen werden. Aber was heisst hier "als wäre..."? Ich bin überzeugt davon, das sie wirklich schon lange bereit lagen. Es ist schliesslich ein offenes Geheimnis, das US-amerikanische Geheimdienste ihren ganz eigenen Beitrag dazu leisten, dass die Terrorangst in der Bevölkerung auch wirklich vorherrschend bleibt.

Für die Regierung der USA war der 11.September genau das, auf was man schon lange gewartet hatte, um den Menschen im Lande die neuen Gesetze unterzuschieben.


Während die USA keinen Hehl aus ihren Bemühungen macht, war man bisher in der EU etwas vorsichtiger.
Sicherlich, auch hier gibt es EU-weit oder innerhalb der nationalen Grenzen immer wieder Vorstösse, die auf das gleiche Ziel hinauslaufen.
Das Ziel ist also das Gleiche, die Vorgehensweise aber ist sehr viel vorsichtiger. Wohl wissend, dass Komplettpakete wie in den USA, hier nicht ohne massiven Widerstand aufzulegen wären, versucht man einfach, Das Gesamtwerk in kleine Stücke zu zerteilen.

Das funktioniert sehr gut. Die Masse der europäischen Bevolkerung merkt es noch nicht einmal. Selbst wer einigermassen aufmerksam ist, bleibt dabei oft desinteressiert. Sind diese kleinen "Stückchen doch oft allein nicht soooo schlimm. Wird einem das nächste untergeschoben, hat die Masse das vorherige bereits wieder vergessen.

Man sieht es gerade bei der Diskussion um die Vorratsspeicherung. Wenn man sich so umsieht, meinen Viele, das geht doch nur gegen Raubkopierer und P2P-Nutzer. Natürlich gibt es auch Widerstand. Doch dieser bleibt von den Meisten ungeachtet. Zu wenige setzen sich mit diesen Themen auseinander.

So dauert es vielleicht etwas länger als in den USA, sind aber erst alle "Stückchen" durchgebracht und miteinander verzahnt, wird es zu spät sein.

Gerade weil man bisher hier in Europa ein eher vorsichtiges Vorgehen gewohnt war, trifft einen der neueste Vorstoss wie ein Schlag ins Gesicht.

Bei einem der regelmässigen Treffen der EU-Innen- und Justizminister stellte der britische Innenminister Charles Clarke im Zusammenhang mit der geplanten Vorratsspeicherung gar die europäische Menschenrechtskonvention in Frage.

Seiner Meinung nach wiege das Recht zu leben mehr als das Recht auf Datenschutz. Was für ein Vergleich....
Hier wird wieder einmal mehr mit den zum Teil selbst geschürten Ängsten der Bürger gespielt. Dabei wird es einem Terorristen, der gerade einen Selbstmordanschlag durchgeführt hat, wohl eher egal sein, wenn man ihn im Nachhinein auf etlichen Überwachungskameras identifizieren kann.

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Bedenklich, was hier vor sich geht. Mal sehen, wie lange man noch kritisch über solche Angelegenheiten schreiben darf, ohne Besuch der nationalen "Heimatschützer" zu bekommen......
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