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Installationsanleitung von GnuPG mittels Enigmail unter Thunderbird

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.
Benötigte Dateien

Thunderbird ist sowohl für Windows, als auch für Linux verfügbar. Die jeweils aktuelle Version kann hier heruntergeladen werden. Diese Anleitung basiert auf der deutschen Version 1.06.

Zuerst müssen wir uns die benötigten Dateien besorgen.
GnuPG findet man hier auf den Seiten des GnuPG-Projekts. Die Thunderbird-Erweiterung Enigmail und das deutsche Sprachpaket sind unter http://enigmail.mozdev.org/ erhältlich.
Linux-Nutzer können den gleichen Weg gehen, oder die benötigten Programmpakete einfach über den jeweiligen Distributionseigenen Paketmanager installieren.

Installation der Dateien unter Ms-Windows

Als erstes installieren wir nun GnuPG mittels Doppelklick auf die Installationsdatei:



Nach Auswahl der deutschen Sprache folgt man den weiteren Installationsanweisungen. Die gesetzten Optionen sind sinnvoll ausgewählt und können in den meisten Fällen einfach übernommen werden. Kurze Zeit später ist GnuPG installiert.



Nun muss das graphische Frontend Enigmail und dessen deutsche Übersetzung installiert werden. Dazu öffnen wir Thunderbird und gehen unter dem Menüpunkt Extras auf Erweiterungen.



Durch einen Klick auf den Button "Installieren" können wir nun die Erweiterung Enigmail und dessen deutsche Übersetzung installieren.



Nach dem Neustart Thunderbirds steht das deutschsprachige Enigmail-Modul oben in der Menüleiste zur Verfügung.



Konfiguration des Enigmail-Moduls

Als Erstes sollte man überprüfen, ob Enigmail den Pfad zu GnuPG gefunden hat. Falls nicht, sollte man den Pfad manuell nachtragen. Unter Linux bleibt diese Spalte frei, da der Pfad automatisch intern gesetzt wird. Die Vorauswahl der restlichen Optionen sind bereits relativ sinnvoll gewählt. Im Einzelfall muss das aber jeder für sich selbst entscheiden.



Unter "Schlüsselauswahl" sollte man als Anfänger die Option "Auswahlfenster immer anzeigen" vorwählen. Wenn man nun eine zu verschickende E-Mail verschlüsseln möchte, wird jedes Mal die Auswahl an öffentlichen Schlüsseln angezeigt. So hat man, gerade am Anfang, einen besseren Überblick über das was man gerade tut.



Fühlt man sich dann schon etwas sicherer im Umgang mit diesem Programm, kann man mittels des Buttons "Enigmail-Empfängerregeln" einzelnen E-Mailadressen die dazugehörigen öffentlichen Schlüssel fest zuordnen.

Erstellung eines Schlüsselpaars

Um ein Schlüsselpaar für unsere E-Mailadresse zu generieren, öffnen wir im Menü des Enigma-Moduls auf den Eintrag "Schlüsselverwaltung"



Nachdem wir hier auf "Erzeugen" - "Neues Schlüsselpaar" geklickt haben, öffnet sich ein Kontext-Dialog:



Die Benutzer-ID zeigt im Normalfall nun Ihren Namen und Ihre E-Mailadresse. Der Kommentar, den man etwas weiter unten angeben kann, ist optional. Wichtig ist die Eingabe einer Passphrase, welche auch Mantra genannt wird. Dieses Mantra benötigen Sie später, um E-Mails zu signieren oder zu verschlüsseln. Dementsprechend sicher sollte dieses Passwort gewählt werden.

Bei der Verschlüsselungsstärke können verschiedene Werte ausgewählt werden. Als guter Kompromiss zwischen Sicherheit und Performance hat sich eine 1024`er Verschüsselung etabliert. Nun kann man auch noch angeben, wie lange der Schlüssel gültig sein soll.

Mit einem Klick auf "Schlüsselpaar erzeugen" geht es nun los...



Nach Erzeugung des Schlüsselpaars werden Sie aufgefordert, ein Widerrufszertifikat zu erstellen, mit dem Sie die Gültigkeit des Schlüssels widerrufen können. Das sollten Sie auch unbedingt machen, falls Ihr geheimer Schlüssel einmal in falsche Hände geraten sollte,



Um das Widerrufszertifikat erstellen zu können, müssen Sie nun zum ersten Mal Ihr Mantra eingeben.



Zu guter letzt sollte nun der geheime Schlüssel und das Widerrufszertifikat an einem sicheren Ort gespeichert werden.
Wenn man nun eine neue E-Mail schreiben möchte, stehen sowohl Verschlüsselung, als auch die Möglichkeit der Signierung zur Verfügung.



Vorher sollte man allerdings in den Einstellungen des E-Mailaccounts die GnuPG-Unterstützung aktivieren und den eigenen Schlüssel der eigenen E-Mailadresse zuordnen.



Alle administrativen Optionen wie Schlüssel importieren/exportieren, signieren von öffentlichen Schlüsseln anderer Personen usw., lassen sich von nun an über die Schlüsselverwaltung bewerkstelligen.
von ospro | blog - Datenschutz, gepostet am Donnerstag, 8. September 2005 um 14:29
Aufgrund der Textinhalte könnten folgende Beiträge thematisch zu diesem Beitrag passen:

Installationsanleitung von GnuPG mittels Enigmail unter Thunderbird

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.
Benötigte Dateien
Thunderbird ist sowohl für Windows, als auch für Linux verfügbar. Die jeweils aktuelle Version kann hier heruntergeladen werden.
Diese Anleitung basiert auf der deutschen Version 1.06.

Zuerst müssen wir uns die benötigten Dateien besorgen.
GnuPG findet man hier auf den Seiten des GnuPG-Projekts.
Die Thunderbird-Erweiterung Enigmail und das deutsche Sprachpaket sind unter http://enigmail.mozdev.org/ erhältlich.

Linux-Nutzer können den gleichen Weg gehen, oder die benötigten Programmpakete einfach über den jeweilig Distributionseigenen Paketmanager installieren.


Installation der Dateien unter Ms-Windows
Als erstes installieren wir nun GnuPG mittels Doppelklick auf die Installationsdatei:



Nach Auswahl der deutschen Sprache folgt man den weiteren Installationsanweisungen. Die gesetzten Optionen sind sinnvoll ausgewählt und können in den meisten Fällen einfach übernommen werden.
Kurze Zeit später ist GnuPG installiert.



Nun muss das graphische Frontend Enigmail und dessen deutsche Übersetzung installiert werden. Dazu öffnen wir Thunderbird und gehen unter dem Menüpunkt Extras auf Erweiterungen.



Durch einen Klick auf den Button "Installieren" können wir nun die Erweiterung Enigmail und dessen deutsche Übersetzung installieren.



Nach dem Neustart Thunderbirds steht das deutschsprachige Enigmail-Modul oben in der Menüleiste zur Verfügung.




Konfiguration des Enigmail-Moduls
Als Erstes sollte man überprüfen, ob Enigmail den Pfad zu GnuPG gefunden hat. Falls nicht, sollte man den Pfad manuell nachtragen. Unter Linux bleibt diese Spalte frei, da der Pfad automatisch intern gesetzt wird.
Die Vorauswahl der restlichen Optionen sind bereits relativ sinnvoll gewählt. Im Einzelfall muss das aber jeder für sich selbst entscheiden.



Unter "Schlüsselauswahl" sollte man als Anfänger die Option "Auswahlfenster immer anzeigen" vorwählen. Wenn man nun eine zu verschickende E-Mail verschlüsseln möchte, wird jedes Mal die Auswahl an öffentlichen Schlüsseln angezeigt. So hat man, gerade am Anfang, einen besseren Überblick über das was man gerade tut.



Fühlt man sich dann schon etwas sicherer im Umgang mit diesem Programm, kann man mittels des Buttons "Enigmail-Empfängerregeln" einzelnen E-Mailadressen die dazugehörigen öffentlichen Schlüssel fest zuordnen.


Erstellung eines Schlüsselpaars
Um ein Schlüsselpaar für unsere E-Mailadresse zu generieren, öffnen wir im Menü des Enigma-Moduls auf den Eintrag "Schlüsselverwaltung"



Nachdem wir hier auf "Erzeugen" - "Neues Schlüsselpaar" geklickt haben, öffnet sich ein Kontext-Dialog:



Die Benutzer-ID zeigt im Normalfall nun Ihren Namen und Ihre E-Mailadresse. Der Kommentar, den man etwas weiter unten angeben kann, ist optional.
Wichtig ist die Eingabe einer Passphrase, welche auch Mantra genannt wird.
Dieses Mantra benötigen Sie später, um E-Mails zu signieren oder zu verschlüsseln. Dementsprechend sicher sollte dieses Passwort gewählt werden.

Bei der Verschlüsselungsstärke können verschiedene Werte ausgewählt werden. Als guter Kompromiss zwischen Sicherheit und Performance hat sich eine 1024`er Verschüsselung etabliert.
Nun kann man auch noch angeben, wie lange der Schlüssel gültig sein soll.

Mit einem Klick auf "Schlüsselpaar erzeugen" geht es nun los...



Nach Erzeugung des Schlüsselpaars werden Sie aufgefordert, ein Widerrufszertifikat zu erstellen, mit dem Sie die Gültigkeit des Schlüssels widerrufen können. Das sollten Sie auch unbedingt machen, falls Ihr geheimer Schlüssel einmal in falsche Hände geraten sollte,



Um das Widerrufszertifikat erstellen zu können, müssen Sie nun zum ersten Mal Ihr Mantra eingeben.



Zu guter letzt sollte nun der geheime Schlüssel und das Widerrufszertifikat an einem sicheren Ort gespeichert werden.
Wenn man nun eine neue E-Mail schreiben möchte, stehen sowohl Verschlüsselung, als auch die Möglichkeit der Signierung zur Verfügung.



Vorher sollte man allerdings in den Einstellungen des E-Mailaccounts die GnuPG-Unterstützung aktivieren und den eigenen Schlüssel der eigenen E-Mailadresse zuordnen.



Alle administrativen Optionen wie Schlüssel importieren/exportieren, signieren von öffentlichen Schlüsseln anderer Personen usw., lassen sich von nun an über die Schlüsselverwaltung bewerkstelligen.
von ospro | blog - Datenschutz, gepostet am um 14:29
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