calendar
« Aug123456789101112131415161718192021222324252627282930 Okt »

Handbuch für Blogger und Cyber-Dissidenten

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.

Ich wollte gerade etwas drüber schreiben, da habe ich das hier entdeckt. Sehr gut. Hab grad eigentlich eh keine Zeit viel zu tippen.

Das erwähnte Handbuch wurde von den Reporters without Borders veröffentlicht und wird auf deren Website folgendermaßen angepriesen:

Blogs get people excited. Or else they disturb and worry them. Some people distrust them. Others see them as the vanguard of a new information revolution. Because they allow and encourage ordinary people to speak up, they’re tremendous tools of freedom of expression.
Bloggers are often the only real journalists in countries where the mainstream media is censored or under pressure. Only they provide independent news, at the risk of displeasing the government and sometimes courting arrest.
Reporters Without Borders has produced this handbook to help them, with handy tips and technical advice on how to to remain anonymous and to get round censorship, by choosing the most suitable method for each situation. It also explains how to set up and make the most of a blog, to publicise it (getting it picked up efficiently by search-engines) and to establish its credibility through observing basic ethical and journalistic principles.

von Enjoy Surveillance, gepostet am Donnerstag, 22. September 2005 um 12:35
Aufgrund der Textinhalte könnten folgende Beiträge thematisch zu diesem Beitrag passen:

Handbuch für Blogger und Cyber-Dissidenten

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.
Die Reporter ohne Grenzen haben das englischsprachige PDF Handbuch "Handbook for Bloggers and Cyber-Dissidents" veröffentlicht.
Aus dem Titel wird schon deutlich, dass es hierbei um Weblogs als Werkzeug geht, das jeder Internetnutzer mit ein paar Vorkenntnissen und mit wenigen Schritten dazu nutzen kann, seine Meinung zu äußern, insbesondere Meinungen zu politischen und gesellschaftlichen Themen, die entweder für den Mainstreamjournalismus von geringem Interesse sind oder von den Medien überhaupt nicht ausgegriffen werden können, weil sie in einigen Ländern der Kontrolle oder Zensur durch Regierungsbehörden unterliegen.

Neben dem Weblog als politischem Werkzeug ist dem Handbuch ein zweites Anliegen, Internetnutzern das Weblog als Kommunikationssphäre vorzustellen, in der sie nicht mehr nur die einseitige Rolle des passiven Konsumenten von Informationen und Meinungen einnehmen, sondern als Teilnehmer und Mitgestalter wirken können - als Blogger, die ihre Kommentare und Ergänzugen zirkuliernden Information hinzufügen bis hin zu "Grasroot Journalisten", die selbst Informationen generieren.

Dabei wendet sich das Handbuch besonders an die Internetnutzer bzw. Blogger, die Weblogs noch gar nicht kennen, aber auf der Suche nach einem Werkzeug sind, mit der sie aktiv an der politischen "Meinungs- und Willensbildung" teilnehmen können oder aber unter schwierigen Bedingungen publizieren müssen, die durch Zensur, Überwachung und Verhaftung geprägt sind.

Dem ersten Personenkreis widmet sich der erste Teil des Handbuchs, der erklärt, was ein Weblog überhaupt ist, was die ganzen Fachbegriffe im Kontext der Weblogs bedeuten (Trackback, RSS usw.), welche Webloghoster genutzt werden können, wie man ein Weblog aufsetzt und wie man sich die Wahrnehmung durch Leser und Suchmaschinen verschafft.

Der zweite Teil des Handbuchs besteht aus persönlichen Schilderungen von Bloggern aus verschiedenen Ländern, die erzählen, wie und warum sie zu Bloggern wurden, was sich für sie durch Weblogs verändert hat, unter welchen Bedingungen sie ihre Weblogs schreiben und was sie mit Weblogs erreichen konnten.

Der dritte Teil erläutert Methoden, wie man als Blogger unter repressiven Bedingungen mittels Proxys, Tunneling und Anonnetzen Zensur- und Filtersysteme unterläuft, um an Informationen zu gelangen und mit der restlichen Blogosphere zu kommunizieren, wie man mittels Verschlüsselung die Kommunikation per E-Mail (Instant Messaging fehlt leider) schützt und Pseudonyme und Remailer nutzt, um zum eigenen Schutz aus der Anonymität heraus zu bloggen. Die vorgestellten Methoden finden sich auch zum Teil in der Anleitung zum anonymen Bloggen der EFF.
von rabenhorst - Anti Big Brother, gepostet am um 9:53
Aufgrund der Textinhalte könnten folgende Beiträge thematisch zu diesem Beitrag passen:
Stoppt die Vorratsdatenspeicherung! Jetzt klicken & handeln!Willst du auch bei der Aktion teilnehmen? Hier findest du alle relevanten Infos und Materialien: