Sonys tolldreister Softwarecoup
Dass die Musikindustrie ihre Inhalte schützen möchte, gut, okay. Ich persönlich kaufe keine CDs mit Kopierschutz, DRM heißt das ja heutzutage, und bin damit bisher gut gefahren zudem ergänze ich meinen Mainstream-Musikbedarf durch allerlei Musikpodcasts.
Was jetzt allerdings Sony anstellt, spottet jeder Hutschnur:
Meldet Heise.Der Sicherheitsexperte und Windows-Spezialist Mark Russinovich von Sysinternals hat aufgedeckt, dass Sony auf einzelnen seiner mittels Digital Rights Management (DRM) kopiergeschützten CDs inzwischen eine Software einsetzt, die sich vor neugierigen Blicken versteckt und potenzielle Sicherheitslöcher reißt. Damit bildet diese Software Rootkit-Funktionen nach – Rootkits verstecken ihre (illegalen) Aktivitäten ebenfalls vor dem Computernutzer. Der Kopierschutz installiert unter anderem auch Filtertreiber für CD-ROM-Laufwerke sowie für die IDE-Treiber, durch die er Zugriffe auf Medien kontrolliert.
Wenn das kein Vorgeschmack aus das sogenannte Trusted Computing von Microsoft ist…

