T-Mobile und der Datenschutz
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Es fing alles mit einem Anruf irgendeiner Servicemitarbeiterin von T-Mobile an.
Freundlich fragte sie mich, ob ich bereit wäre, meine bei T-Mobile gespeicherten Daten für Marketingzwecken dem gesamten T-Com Konzern zur Verfügung zu stellen. Das lehnte ich sofort ab. Damit schien alles in bester Ordnung zu sein. Die Überraschung kam dann ca. 2 Wochen später in Form eines Briefes.
In dem Brief bedankt man sich herzlich für das freundliche Telefonat. Man würde mich gerne fortan über aktuelle Produkte informieren, da ich mich ja telefonisch bereit erklärt hätte, dass meine Vertragsdaten innerhalb der Deutschen Telekom Gruppe zur Kundenberatung, Werbung und Marktforschung genutzt werden dürfen.
Mit wem haben die da denn telefoniert...?!
Weiterhin ist der genaue Wortlaut der Datenschutzerklärung (die eigentlich eine Datenfreigabeerklärung ist), welcher man angeblich zugestimmt hat, in diesem Brief aufgeführt.
Da heisst es:
Weiterhin heisst es:
Ja, was soll man denn dazu sagen?
Flugs rief ich die Servicenummer an, und konfrontierte den Mitarbeitern mit der zweifelhaften Vorgehensweise seines Unternehmens. Er versprach dann auch gleich, die Freigabe zu löschen.
Meine Frau bekam im Übrigen den gleichen Brief. Sie wurde aber im Gegensatz zu mir nicht einmal telefonisch vorher befragt...
Sie bekam zwar auch einen Anruf eines T-Mobil-Mitarbeiters, in diesem Gespräch ging es allerdings einzig und allein um das Abgleichen von Adressdaten.
So ein Vorgehen halte ich für höchst unseriös und fragwürdig. Den Kunden einfach eine Datenschutzerklärung mit solchen Mitteln unter zu jubeln wird sicherlich nicht das Image der Telekom-Gruppe steigern.
Aber scheinbar lohnt sich ja so ein Vorgehen. Ich möchte lieber garnicht wissen, wie viele Leute aus Unwissenheit jetzt ihre Daten freigegeben haben. Leider wissen die meisten wohl nicht, wieviel Geld man mit solchen Datensätzen verdienen kann ;-(
Freundlich fragte sie mich, ob ich bereit wäre, meine bei T-Mobile gespeicherten Daten für Marketingzwecken dem gesamten T-Com Konzern zur Verfügung zu stellen. Das lehnte ich sofort ab. Damit schien alles in bester Ordnung zu sein. Die Überraschung kam dann ca. 2 Wochen später in Form eines Briefes.
In dem Brief bedankt man sich herzlich für das freundliche Telefonat. Man würde mich gerne fortan über aktuelle Produkte informieren, da ich mich ja telefonisch bereit erklärt hätte, dass meine Vertragsdaten innerhalb der Deutschen Telekom Gruppe zur Kundenberatung, Werbung und Marktforschung genutzt werden dürfen.
Mit wem haben die da denn telefoniert...?!
Weiterhin ist der genaue Wortlaut der Datenschutzerklärung (die eigentlich eine Datenfreigabeerklärung ist), welcher man angeblich zugestimmt hat, in diesem Brief aufgeführt.
Da heisst es:
"Ich bin damit einverstanden, dass meine Vertragsdaten aus meinen bestehenden Verträgen mit den Unternehmen der Deutschen Telekom Gruppe innerhalb der Deutschen Telekom Gruppe weitergeleitet werden und von diesen einzeln oder gemeinsam zur Kundenberatung, Werbung, Marktforschung und zur individuellen Gestaltung der von mir genutzten Dienstleistungen verwendet werden. Meine Vertragsdaten sind die zur gegenseitigen Vertragserfüllung (Vertragsabschluss, -änderung, -beendigung, Abrechnung von Entgelten) erforderlichen und freiwillig angegebenen Daten"
Weiterhin heisst es:
"Zu den Vertragsdaten gehören zum Beispiel Name und Adresse, Geburtsdatum, die Kontaktdaten, Umsätze und Informationen über die von Ihnen bereits genutzten Produkte, jedoch nicht einzelne Verkehrsdaten."
Ja, was soll man denn dazu sagen?
Flugs rief ich die Servicenummer an, und konfrontierte den Mitarbeitern mit der zweifelhaften Vorgehensweise seines Unternehmens. Er versprach dann auch gleich, die Freigabe zu löschen.
Meine Frau bekam im Übrigen den gleichen Brief. Sie wurde aber im Gegensatz zu mir nicht einmal telefonisch vorher befragt...
Sie bekam zwar auch einen Anruf eines T-Mobil-Mitarbeiters, in diesem Gespräch ging es allerdings einzig und allein um das Abgleichen von Adressdaten.
So ein Vorgehen halte ich für höchst unseriös und fragwürdig. Den Kunden einfach eine Datenschutzerklärung mit solchen Mitteln unter zu jubeln wird sicherlich nicht das Image der Telekom-Gruppe steigern.
Aber scheinbar lohnt sich ja so ein Vorgehen. Ich möchte lieber garnicht wissen, wie viele Leute aus Unwissenheit jetzt ihre Daten freigegeben haben. Leider wissen die meisten wohl nicht, wieviel Geld man mit solchen Datensätzen verdienen kann ;-(
von ospro | blog - Datenschutz,
gepostet am Donnerstag, 3. November 2005 um 12:02

