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Och, wie süss, die gibts noch?

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Napster war irgendwann mal richtig aufregend - nämlich dann, als es illegal, halblegal oder uns relativ egal war woher man seine Songs bekam. Denn einfach suchen, klicken und sich über den Download freuen das gabs damals weltweit nicht. Nun hat Napster die Piratenflagge vom Schiff runtergenommen und ist reumütig in den sicheren DRM-Hafen eingelaufen.
Dafür gibt man die relative ungemütliche See auf und bietet stattdessen Sicherheit namens DRM. Für wenig Geld bekommt man alle Singles, alle Alben, alles, was Napster im Bauch des Schiffes gebunkert hat. Da darf man sich die Schätze raussuchen aber vorsicht - nur unter Aufsicht und nur solange man diese kleine Monatsgebühr bezahlt. Sobald nämlich das Abo aufhört verwandelt sich das Gold wieder zurück in Kohle und man darf die Asche aus seinem Geldbeutel nochmal dafür verwenden eventuelle Schätze vollkommen für sich in Besitz zu nehmen. Har, har, har - ich bin doch nicht blöd, Napster, und fessele mich freiwillig mit einer schweren Kette an einen Ball namens DRM. Nee, nee - abgesehen mal davon, dass Napster dann wohl genau weiß was ich wann wo und wie auf meinen PC geladen habe. Das geht keinen etwas an, denn über meine Daten bestimme ich selbst, besten Dank.

von Nur mein Standpunkt, gepostet am Freitag, 9. Dezember 2005 um 23:41
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