Geheimdienstbericht zum Nahen Osten
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Wie ein 55-seitiger Bericht einer der führenden (nicht namentlich genannten) Geheimdienste Europas vom 1. Juli 2005, nahelegt, soll in Pakistan, Syrien und Iran neben der Ausweitung konventioneller Aufrüstung intensiviert an der Entwicklung nuklearer Infrastruktur zur Herstellung waffenfähigen Materials und von Langstreckenraketen mit größerer Reichweite gearbeitet werden.
Der Guardian berichtet darüber in Secret services say Iran is trying to assemble a nuclear missile und Intelligence report claims nuclear market thriving, gestützt auf den ihm vorliegenden Bericht, der Material britischer, französischer, deutscher und belgischer Geheimdienste auswertet und als Informationsgrundlage zur Unterrichtung europäischer Minister und Industrieunternehmen gedient hat.
Dem Bericht zufolge – der sich besonders auf den Iran konzentriert – sollen die drei Länder Netzwerke von Händlern, Scheinfirmen, Strohmännern, Forschungseinrichtungen und Diplomaten unterhalten, die zur Aufgabe haben, Know-How und Hardware aus Europa, Russland, China, Korea und den ehemaligen Sowjetrepubliken einzukaufen und aufzusaugen. Zu diesem Zweck seien bereits etliche europäische Firmen, Laboratoren, Forscherzirkel und Universitäten erfolgreich von dem Heer von eigenen Mittelsmännern, Wissenschaftlern und Firmen "erbeutet" worden.
Aus Russland erhalte der Iran Raktentechnik, in den ehmaligen Sowjetrepubliken und in Europa sauge der Iran akademisches Know-How auf, von europäischen Firmen Ausrüstung und technische Komponenten für sein Atomprogramm und aus Nordkorea wiederum konventionelles, militärisches Equipment, das Nordkorea wiederum von Dutzenden chinsischer Rüstungsfirmen erwirbt. Ein Ziel, dass der Iran dem Bericht nach versucht zu erreichen, ist die Erhöhung der Reichweite seiner Shahab-3 Rakete, die bis jetzt über einen Radius von 750 Meilen verfügt, also genug, um Israel zu erreichen. Die nächste Version der Rakete wäre dann in der Lage Südeuropa zu erreichen.
Wie hoch der Wahrheitsgehalt des Berichtes ist – dazu darf spekuliert werden. Eine ähnliche Entwicklung mit Geheimdienstberichten, deren Aussagen sich im Nachhinein grötenteils als Fälschungen und Lügen entpuppten und die ebenfalls mit Hinweisen auf die Bedrohungslage Europas gespickt waren, war der amerikanischen Invasion des Iraks vorangegangen. Die USA sollen ja bereits einen Plan für einen Angriff gegen den Iran für dieses Jahr in der Schublade liegen haben und Bush dürfte gegen das geheimdienstliche "Informationsleck" in Europa nichts einwenden. Andererseits spricht die Blockadehaltung des iranischen Regimes in den Gesprächen zur Begrenzung des iranischen Atomprogramms und die widerwärtigen Drohungen Ahmadinedschads gegen Israel für die Aussagen des Geheimdienstberichts.
Der Guardian berichtet darüber in Secret services say Iran is trying to assemble a nuclear missile und Intelligence report claims nuclear market thriving, gestützt auf den ihm vorliegenden Bericht, der Material britischer, französischer, deutscher und belgischer Geheimdienste auswertet und als Informationsgrundlage zur Unterrichtung europäischer Minister und Industrieunternehmen gedient hat.
Dem Bericht zufolge – der sich besonders auf den Iran konzentriert – sollen die drei Länder Netzwerke von Händlern, Scheinfirmen, Strohmännern, Forschungseinrichtungen und Diplomaten unterhalten, die zur Aufgabe haben, Know-How und Hardware aus Europa, Russland, China, Korea und den ehemaligen Sowjetrepubliken einzukaufen und aufzusaugen. Zu diesem Zweck seien bereits etliche europäische Firmen, Laboratoren, Forscherzirkel und Universitäten erfolgreich von dem Heer von eigenen Mittelsmännern, Wissenschaftlern und Firmen "erbeutet" worden.
Aus Russland erhalte der Iran Raktentechnik, in den ehmaligen Sowjetrepubliken und in Europa sauge der Iran akademisches Know-How auf, von europäischen Firmen Ausrüstung und technische Komponenten für sein Atomprogramm und aus Nordkorea wiederum konventionelles, militärisches Equipment, das Nordkorea wiederum von Dutzenden chinsischer Rüstungsfirmen erwirbt. Ein Ziel, dass der Iran dem Bericht nach versucht zu erreichen, ist die Erhöhung der Reichweite seiner Shahab-3 Rakete, die bis jetzt über einen Radius von 750 Meilen verfügt, also genug, um Israel zu erreichen. Die nächste Version der Rakete wäre dann in der Lage Südeuropa zu erreichen.
Wie hoch der Wahrheitsgehalt des Berichtes ist – dazu darf spekuliert werden. Eine ähnliche Entwicklung mit Geheimdienstberichten, deren Aussagen sich im Nachhinein grötenteils als Fälschungen und Lügen entpuppten und die ebenfalls mit Hinweisen auf die Bedrohungslage Europas gespickt waren, war der amerikanischen Invasion des Iraks vorangegangen. Die USA sollen ja bereits einen Plan für einen Angriff gegen den Iran für dieses Jahr in der Schublade liegen haben und Bush dürfte gegen das geheimdienstliche "Informationsleck" in Europa nichts einwenden. Andererseits spricht die Blockadehaltung des iranischen Regimes in den Gesprächen zur Begrenzung des iranischen Atomprogramms und die widerwärtigen Drohungen Ahmadinedschads gegen Israel für die Aussagen des Geheimdienstberichts.
von rabenhorst - Big Brother,
gepostet am Mittwoch, 4. Januar 2006 um 11:12

