Alles egal?
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Heute hatte ich ein Gespräch mit einem Kollegen, welches mich mal wieder ein wenig desillusioniert hat.
Eigentlich war es mehr ein Smalltalk...Mein Kollege erzählte mir von seinem Vorhaben dieses Jahr seinen Jahresurlaub in den USA zu verbringen und schwärmte ein wenig von Grand Canyon. Irgentwann kam dann die unvermeintliche Frage, ob ich denn schon mal dagewesen wäre, oder ob ich das denn mal vorhätte.
Das verneinte ich. Es gibt zwar durchaus einiges, was ich mir dort drüben einmal ansehen würde, doch allein der Gedanke, wieviel meiner persönlichen Daten in den Datenbanken der US-amerikanischen Behörden landen würden, ist Grund genug, diese Nation zu meiden.
Er sagte daraufhin etwas, was leider typisch ist für die Einstellung der meisten Bürger.
Es ist völlig egal, wieviel Daten die dort speichern. Du kannst es eh nicht verhindern...Du bist sowieso ein gläserner Bürger und Deine Daten hat eh schon jeder...
Sicherlich ist da etwas Wahres dran. Aber ist das ein Grund, so eine Philosophie zu verfolgen? Wo kommen wir hin, wenn 80% der Bürger sich garnicht mit diesem Thema beschäftigen und der Rest der Meinung ist, es wäre eh egal...?
Ups...das war eine ziemlich dumme Frage von mir. Wo wir da hinkommen, sieht man ja an der Entwicklung der letzten Jahre.
von ospro | blog,
gepostet am Donnerstag, 5. Januar 2006 um 22:31

