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In Kürze: Auch Ebays Skype hilft beim Filtern und Zensieren in China

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Laut The Great Firewall of China hat sich Ebay für Skype mit dem chinesischen Portalbetreiber und WLAN Diensteanbieter Tom Online im Rahmen seines angekündigten Joint Ventures auch auf einen Zensurdeal eingelassen, um keine Probleme mit den Zensoren des chinesischen Informationsministerium zu bekommen – wie bisher alle westlichen Internetdiensteanbieter und Hardwarehersteller auch, die ein Stück vom chinesischen Netzkuchen abbekommen wollen.

Merkwürdig, dass die Chinesen mit ihrer Blacklist mit verbotenen Begriffen von Falun Gong bis Tiananmen zwar die Textnachrichten über Skype kontrollieren und filtern, aber verschlüsselte Sykpe Gespräche zulassen sollen? Oder hat Ebay für den chinesischen Markt auch die Verschlüsselungs- bzw. dann Entschlüsselungsmethoden von Skype den Chinesen offenbart? Daran hätten einige Leute in der Kryptocommunity bestimmt auch ihre Freude.

Der BusinessWeek Artikel zählt auch noch einmal einige US-Firmen auf, die sich für ihren Profit am Zensurregime in China beteiligen und reißt einige Aspekte der "Great Firewall" an – passend zu den geplanten Anhörungen im US-Kongress, die zwei Volkvertreter zur Mitwirkung von US-Firmen an der "Great Firewall" veranlassen wollen. Für deutsche IT-Unternehmen sollte über den Bundestag auch mal etwas ähnliches laufen.

Via RConversation: Congressional hearings to be held on Net Censorship.
von rabenhorst - Big Brother, gepostet am Freitag, 13. Januar 2006 um 6:22
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