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US-Justiz will Google Daten

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Die US-Justiz will die Suchanfragen von Benutzern von Google (und anderen Suchmaschinen) haben. Natürlich erstmal nur zur Bekämpfung von Kinderpornographie (wie oft wird das noch als Ausrede für Demontage von Datenschutz benutzt werden?). Wer jetzt meint, dem zustimmen zu müssen: danach sind dann auch Recherchen über Kinderpornographie (und z.B. die Suche nach Quellenmaterial für die Recherce - ich meine damit jetzt Berichte über Kinderpornographie, nicht Bilder oder Filme) verdächtig. Denn auch bei den Suchmaschinenanfragen hat man das gleiche Problem wie bei Mailkverbindungen und IP-Verbindungsdaten: es sind gigantische Mengen, die Suche darin kann nur automatisiert stattfinden und die Trefferwahrscheinlichkeit ist damit mehr als zweifelhaft.

Wer mal seinem Spam-Filter zugesehen hat, wie der sich quält den Spam vom Ham zu unterscheiden, kann sich ungefähr vorstellen wie erfolgversprechend irgendwelche Such- und Qualifizierungsalgorithmen sein können, die nur diese verstümmelten Daten aus den Suchanfragen zur Verfügung haben ...

von rfc1437.de: new entries tagged with Owl, gepostet am Freitag, 20. Januar 2006 um 9:51
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