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The End of the Internet?

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Eine erschreckende Beobachtung der Telco-Aktivitäten in den USA. Wer meint, das uns das hier nicht schert: viele Carrier in Europa sind US-Ableger. Und die, die reine EU-Unternehmen sind, sind selber oft auch Telcos - und deshalb ähnlich "anfällig" für Größenwahnsinn. Die Bestrebungen der Telcos und Kabelanbieter sind also definitiv kritisch - gerade unter der Diskussion von Quality-of-Service Konfigurationen im Internet sind so nämlich durchaus technische Mittel vorhanden, um Bürgerkommunikation einzuschränken oder zu unterbinden. Nur registrierte Netzblöcke und registrierte Protokolle würden die entsprechenden Bandbreiten bekommen, P2P-Protokolle würden eingeschränkt - da wäre auch die Unterhaltungsindustrie sofort mit dabei, schliesslich bremst man so faktisch den Datentausch ein. Und wie schnell dann die Bandbreiten für Bürgernetze, private Internetprojekte, ausserhalb grosser Anbieter betriebener Weblogs etc. eingeschränkt würde, kann sich jeder selber ausmalen.

Keine schöne Zukunftsvision, das ganze. Ganz besonders nicht, weil wir dabei auf die Vernunft eines Staates und einer Regierung angewiesen sind, die Kriege mit vorgetäuschten Motiven und gefälschten Beweisen anzettelt, deren Regierung noch mehr von Lobbyismus getrieben wird als die in Deutschland, die ihre eigenen Bürger unter dem Deckmantel "Kampf gegen den Terror" ausspioniert und ihre Freiheiten abgräbt und deren derzeitiger Präsident seine Eingebungen angeblich von Gott erhält ...

von rfc1437.de: new entries tagged with Owl, gepostet am Samstag, 4. Februar 2006 um 16:26
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