Auch Reisepässe aus Östereich anfällig
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Nachdem bereits letzte Woche bekannt wurde, dass die biometrischen Pässe unserer niederländischen Nachbarn leicht zu knacken sind, trifft es nun auch die Östereicher.
Grundsätzliches Problem ist der bei der Chiffrierung genutzte Grundschlüssel. Da sich dieser aus der fortlaufenden Passnummer, dem Geburtsdatum des Inhabers und dem Ablaufdatum des Ausweisdokumentes zusammensetzt, ist ein Brute-Force-Angriff bei weitem einfacher durchzuführen, da eine Unmenge an Kombinationen von vornherein ausgeschlossen werden kann. So muss man sich nur noch in die Nähe eines offiziellen Lesegerätes begeben, um die übermittelten Daten mitzuschneiden. Dazu braucht es lediglich eines entsprechend ausgestatteten Notebooks.
Nun scheint es wohl nur noch eine Frage der Zeit zu sein, bis auch die deutschen Pässe ihre Schwäche offenbaren. Das ist der Preis dafür, wenn man übereilt etwas umsetzen will. Ich für meinen Teil bin froh darüber, dass ich noch einen der guten alten Pässe habe.
von ospro | blog,
gepostet am Montag, 6. Februar 2006 um 14:05

