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Der Traum vom globalen ID System

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Der Direktor des US-VISIT Programms im U. S. Heimatschutzministerium, Jim Williams, brachte in einer Rede anlässlich des jährlichen Treffens der National Business Travel Association zur Sprache, worauf die Bemühungen der US-Sicherheitsbehörden um Identifizierung und Tracking von Personen per RFID und Biometrie letztendlich abzielen.
Jim Williams

Der derzeitige Chef des US-VISIT Programms, Jim Williams.
Laut des Artikels Head of visitor tracking program wants global ID system kündigte Williams in seiner Rede an, er wolle zusammen mit den anderen Sicherheitsbehörden des Heimatschutzministeriums eine Initiative starten, die zur Entwicklung eines "globalen ID Managementsytems" führt, da ein weltweites Identifizierungssystem die Nationen besser für den Kampf gegen den Terrorismus verknüpfe.

In seiner Rede nahm Williams anscheinend direkten Bezug zum britischen National Identity Plan. Das deutet darauf hin, dass Williams an eine ähnliche Struktur mit zentralen Datenbanken und einer einheitlichen ID Card Lösung denkt, wie es der britische Plan vorsieht, nur in globalem Maßstab. Mit der Verwirklichung würde Realität, was Datenschützer schon lange befürchten: Eine globale Infrastruktur nach Vorbild des Electronic Product Code Netzwerkes (EPCnetwork) zur Identifikation und Tracking RFID getaggter Produkte, nur das in diesem Fall anstelle eines Produkts das Individuum selbst steht.
von rabenhorst - Owl, gepostet am Mittwoch, 26. April 2006 um 12:11
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