Pressefreiheit 2005 / 2006
Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.
Anlässlich des internationalen Tages der Pressefreiheit am 3. Mai haben die Reporter ohne Grenzen ihren jährlichen Jahresbericht und ihre Liste der 37 größten Feinde der Pressefreiheit veröffentlicht.
Zum Jahresbericht heißt es bei den Reportern:
Weltkarte der Reporter ohne Grenzen, die ein globales Lagebild der Pressfreiheit zeichnet. Von Weiß nach Schwarz sieht es für die Pressefreiheit buchstäblich schwärzer in den betreffenden Ländern aus.
Zu den Feinden zählen u. a. Weißrussland mit Präsident Lukaschenko, Russland mit Präsident Putin, Nepal mit König Gyanendra und dem Führer der maoistischen Guerilla Camarade Prachanda, China mit Präsident Hu Jintao und der Iran mit Ali Khamenei. Nicht aufgeführt, weil die Angriffe gegen die Pressefreiheit im Vergleich zu den aufgeführten Ländern noch "moderat" erscheinen, aber erwähnt werden in der Pressemitteilung auch die USA, Frankreich und Deutschland.
Zum Jahresbericht heißt es bei den Reportern:
In dem ebenfalls am 3. Mai erscheinenden Jahresbericht macht Reporter ohne Grenzen zudem darauf aufmerksam, dass 2005 das tödlichste Jahr für Medienleute seit über einem Jahrzehnt war: 63 kamen ums Leben, die meisten im Irak. Mit über 1.000 Medien wurden 60 Prozent mehr als im Vorjahr zensiert und verboten. Allein in diesem Jahr wurden schon 16 Journalisten wegen oder während ihrer Arbeit getötet, 119 sind derzeit hinter Gittern.

Weltkarte der Reporter ohne Grenzen, die ein globales Lagebild der Pressfreiheit zeichnet. Von Weiß nach Schwarz sieht es für die Pressefreiheit buchstäblich schwärzer in den betreffenden Ländern aus.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Dienstag, 2. Mai 2006 um 13:28

