Trouble für Tor Exit Node
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Ein Vorfall, über den der Betreiber des französischen Tor Exit Nodes "mini" auf der Tor Mailingliste berichtet, macht deutlich, dass man sich als Betreiber eines Exit Nodes darüber im Klaren sein muss, dass die Behörden einen als ersten "Ansprechspartner" oder besser gesagt "Ziel" von polizeilichen Ermittlungen heranziehen könnten und man deshalb besondere Vorkehrungen zum Schutz anderer Daten auf den eigenen Rechner ergreifen sollte.
Es wäre vielleicht auch ganz nützlich, wenn die Polizeibehörden mehr aktiv über die Funktionsweise des Tor Netzes und die Rolle von Exit Nodes aufgeklärt würden, um solche Vorfälle zu vermeiden.
Der Vorfall zeigt auch die Gefahr auf, die der Existenz des Tor Netzes drohen könnte, wenn das Tor Netz und die Tor Exit Node Admins kriminalisiert würden, weil es unvermeidbar ist, dass Tor wie jedes andere Anonymitätstool, auch für kriminelle Nutzung missbraucht werden kann.
Zum Verständnis vorab: Eine Anfrage über das Tor Netz wird standardmäßig über drei Tor Nodes bis zum Tor Exit Node weitergeleitet. Der Tor Exit Node als letzter Tor Router in der Kette nimmt dann die eigentlichen Daten für den Anfragenden entgegen und tritt deshalb auch beim Zielrechner bzw. in dessen Logs in Erscheinung.
Wie der mini Admin berichtet, klopften ihn am vergangenen Mittwoch um 7:45 Uhr drei Polizisten einer Ermittlungseinheit für Kinderpornografie aus dem Bett. Mit der Begründung, er habe Kinderpronofilme heruntergeladen, durchsuchten sie seine Wohnung, beschlagnahmten die Festplatten und alle anderen Datenträger, die sie finden konnten und nahmen ihn mit zur Polizeiwache, wo er bis 19:00 Uhr eingesperrt wurde, während die Ermittlungsbeamten die Datenträger durchsuchten. Nachdem der Admin den Polizisten klarmachen konnte, was Tor ist, welche Rolle er als Tor Exit Node spielt und er auch den Urheber einer Anfrage nicht ermitteln kann, weil sich nichts dazu in den Logs eines Exit Nodes findet, konnte er die Polizeistation wieder mit den beschlagnahmten Datenträgern verlassen.
Es wäre vielleicht auch ganz nützlich, wenn die Polizeibehörden mehr aktiv über die Funktionsweise des Tor Netzes und die Rolle von Exit Nodes aufgeklärt würden, um solche Vorfälle zu vermeiden.
Der Vorfall zeigt auch die Gefahr auf, die der Existenz des Tor Netzes drohen könnte, wenn das Tor Netz und die Tor Exit Node Admins kriminalisiert würden, weil es unvermeidbar ist, dass Tor wie jedes andere Anonymitätstool, auch für kriminelle Nutzung missbraucht werden kann.
Zum Verständnis vorab: Eine Anfrage über das Tor Netz wird standardmäßig über drei Tor Nodes bis zum Tor Exit Node weitergeleitet. Der Tor Exit Node als letzter Tor Router in der Kette nimmt dann die eigentlichen Daten für den Anfragenden entgegen und tritt deshalb auch beim Zielrechner bzw. in dessen Logs in Erscheinung.
Wie der mini Admin berichtet, klopften ihn am vergangenen Mittwoch um 7:45 Uhr drei Polizisten einer Ermittlungseinheit für Kinderpornografie aus dem Bett. Mit der Begründung, er habe Kinderpronofilme heruntergeladen, durchsuchten sie seine Wohnung, beschlagnahmten die Festplatten und alle anderen Datenträger, die sie finden konnten und nahmen ihn mit zur Polizeiwache, wo er bis 19:00 Uhr eingesperrt wurde, während die Ermittlungsbeamten die Datenträger durchsuchten. Nachdem der Admin den Polizisten klarmachen konnte, was Tor ist, welche Rolle er als Tor Exit Node spielt und er auch den Urheber einer Anfrage nicht ermitteln kann, weil sich nichts dazu in den Logs eines Exit Nodes findet, konnte er die Polizeistation wieder mit den beschlagnahmten Datenträgern verlassen.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Samstag, 13. Mai 2006 um 15:57

