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Landesrechungshof Schleswig-Holstein fordert massive Reduzierung beim Landeszentrum für Datenschutz

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Der Landesrechungshof von Schleswig-Holstein fordert eine massive Personalreduzierung beim Unabhängigen Landeszentrum für Datenschutz (ULD). Das ULD soll vor allem die Aufgaben zurückfahren oder einstampfen, in denen es international bekannt geworden ist: Gütesiegel und Datenschutz-Audit sowie die Projektarbeit, die unter anderem von der EU finanziert wurde. Der Datenschutzbeauftragte von Schleswig-Holstein und ULD-Chef Thilo Weichert protestiert:

“Es ist für mich verwunderlich, wie nach einer mehrmonatigen Prüfung des ULD durch drei Mitarbeiter des Rechnungshofes ein inhaltlich in vieler Hinsicht falscher, handwerklich fragwürdiger und wirtschaftlich unsinniger Bericht entstehen konnte. Noch weniger ist für mich erklärlich, dass der Rechnungshof auch in seinen Bemerkungen die Argumente und Informationen des ULD nicht gewürdigt hat.”

(via Schnüffelstaat)

von netzpolitik.org, gepostet am Freitag, 19. Mai 2006 um 19:14
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