AI’s Irrepressible Kampagne
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Amnesty International hat eine neue Kampagne gegen die Unterdrückung der Meinungs- und Informationsfreiheit über die Überwachung von Chatrooms und IRC Channel, das Blockieren oder die Herausnahme von Websites aus dem Index von Suchmaschinen bis hin zur Verhaftung von Personen in Ländern wie China, Tunesien oder dem Iran unter irrepressible.info gestartet.
Die Kampagne richtet sich nicht nur gegen Regierungen und Behörden, sondern schließt ausdrücklich auch die IT-Unternehmen mit ein, die bei Zensur und Repression mitwirken. Sei es, dass sie die nötige Überwachungs- und Filtersoftware und -hardware beisteuern, Informationen über Internetuser an Strafverfolgungsbehörden in autokratischen Regime ausliefern oder den Zugriff auf Inhalte blockieren und ausfiltern.
Um sich an der Kampagne zu beteiligen, kann man z. B. auf Weblogs, Portalen und Homepages ein Javascript einbinden, das Auszüge zensierter Texte einblendet, die Amnesty International in einer Datenbank gesammelt hat. Beim Anklicken wird der Besucher mit näheren Informationen zur betroffenen Site versorgt. Das sieht dann so aus (Javascript einschalten):
Außerdem kann man unter The Pledge eine Forderung an Regierungen und Unternehmen und eine Art Bekenntnis unterschreiben. Der Text und die Anzahl der Unterzeichner wird dann im November 2006 einer UN-Konferenz zur Zukunft des Internets übergeben, zusammen mit der Forderung nach Freilassung aller Cyberdissidenten.
Als Beispiel führt die Kampagne den Fall des chinesischen Journalisten Shi Tao an, der wegen Konspiration und Spionage zu 10 Jahren Haft verurteilt wurde, real aber nur eine Regierungsanweisung an Journalisten, wie man zum Jahrestag des Tiananmen Massakers (nicht) zu berichten habe, in die USA über seinen Yahoo E-Mail Account gesendet hatte.
Die Erklärung lautet:
Im Vergleich zu anderen Ländern sind wir noch "gut" dran.
Die Kampagne richtet sich nicht nur gegen Regierungen und Behörden, sondern schließt ausdrücklich auch die IT-Unternehmen mit ein, die bei Zensur und Repression mitwirken. Sei es, dass sie die nötige Überwachungs- und Filtersoftware und -hardware beisteuern, Informationen über Internetuser an Strafverfolgungsbehörden in autokratischen Regime ausliefern oder den Zugriff auf Inhalte blockieren und ausfiltern.
Um sich an der Kampagne zu beteiligen, kann man z. B. auf Weblogs, Portalen und Homepages ein Javascript einbinden, das Auszüge zensierter Texte einblendet, die Amnesty International in einer Datenbank gesammelt hat. Beim Anklicken wird der Besucher mit näheren Informationen zur betroffenen Site versorgt. Das sieht dann so aus (Javascript einschalten):
Als Beispiel führt die Kampagne den Fall des chinesischen Journalisten Shi Tao an, der wegen Konspiration und Spionage zu 10 Jahren Haft verurteilt wurde, real aber nur eine Regierungsanweisung an Journalisten, wie man zum Jahrestag des Tiananmen Massakers (nicht) zu berichten habe, in die USA über seinen Yahoo E-Mail Account gesendet hatte.
Die Erklärung lautet:
Ich glaube, dass Internet sollte eine Kraft für politische Freiheit sein und nicht der Unterdrückung. Menschen haben das Recht, ohne Angst und ohne äußere Einmischung Informationen zu suchen und zu erhalten und ihre friedlichen Überzeugungen online auszudrücken.
Ich rufe die Regierungen dazu auf, unberechtigte Einschränkungen der Meinungsfreiheit im Internet zu beenden und die Unternehmen, ihre Unterstützung bei derlei Einschränkungen einzustellen.
Ergänzt wird die Kampagne durch eine Flashkarte zur Filterung und zur Zensur des Internets der OpenNet Initiative, auf der man den Grad der Einschränkung der Meinungs- und Informationsfreiheit im Internet weltweit ablesen und sich über ein "Hineinzoomen" in einzelne Länder nähere Informationen zu den länderspezifischen Beschränkungen einholen kann. Sieht dann z. B. für Deutschland so aus und bezieht sich auf das Filterprojekt und die Sperrverfügungen in NRW:
Ich rufe die Regierungen dazu auf, unberechtigte Einschränkungen der Meinungsfreiheit im Internet zu beenden und die Unternehmen, ihre Unterstützung bei derlei Einschränkungen einzustellen.

von rabenhorst - Owl,
gepostet am Montag, 29. Mai 2006 um 20:09

