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Überwachung und Kommerz?.

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Is business the real Big Brother titelte die BBC bereits am 25. Mai. Ein Blick auf Überwachung jenseits von Videokameras und Telekommunikation. Die Praktiken und Überwachungregime im Konsumbereich sind gravierender als wir uns das in unserem alltäglichen Leben so vorstellen - und vor allem oftmals sehr versteckt.

It’s increasingly a feature of our daily lives, because businesses have found that it makes good business sense. But is corporate snooping out of control?

Take the Oyster card, for example, which millions of us use each day to pay for our journeys when travelling on London’s tubes and buses. Not only do the cards record payment, but they can also track travellers’ journeys across the city.

Was hier für Großbritannien gilt, ist auch bei uns schon längst Praxis. Die Aufregung über die noch wenigen Videokameras in Deutschland lenkt vortrefflich davon ab, dass unser tägliches Leben - mit unserem oft ausgesprochenen Einverständnis, z.B. bei Kundenkarten - protokolliert und als Datensatz verfügbar gemacht wird. Aber sind wir dabei nur passiv? Konsum als kulturelle Praxis - von der wir uns nicht einfach lossagen können - ermöglicht uns jedoch auch ein aktives Handeln - darunter würden dann auch Formen des Widerstandes fallen.
Zeit das mal genauer anzusehen.

von Surveillance Studies, gepostet am Dienstag, 30. Mai 2006 um 10:04
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