Fake-ID Management per Web
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Ein Blogger namens Zulugrid hat einen (bis dato) webbasierten Fakename-Generator online gestellt, der 487861706 gefälschte (amerikanische) Identitäten – inklusive Vor- und Nachnamen, Straße, Ort, PLZ, Telefonnummer, Geburtsdatum und Geburtsnamen der Mutter liefert, die von Sites, die eine Echtheitsprüfung per United States Postal Service durchführen, als valide eingestuft werden sollen.
Mögliche Anwendung dieser Daten wäre z. B. pseudonym Accounts einzurichten und den Data-Minern des Web 2.0 ein Schnippchen zu schlagen oder Spammer mit falschen Identitäten zu füttern.
Problem – wenn man die Daten z. B. verwenden würde, um mit dem Pseudonym eine Präsenz im Web 2.0 oder der Blogosphäre zu errichten – ist nur, dass es keinen Sinn macht, ein Pseudonym zu nutzen, dass nicht dauerhaft und auch nur durch eine Person verwendet wird (Wiedererkennungswert, Präsenz usw.). Bei Technorati heißt es so schön "to claim a blog" – analog müsste auch für eine der generierten, falschen Identitäten ein "Eigentumsanspruch" sichergestellt sein. Der Hinweis von Zulugrid "if you plan on using your fake name for an extended period of time, you might want to search for your random name on Google to see if someone else is already using it. Finding an unused name makes it much easier to find references to it in the future" dürfte da nicht ausreichend sein. Die einmal generierte Identität in der Datenbank sperren und wenn alle verbraucht sind, ist Feierabend? Wie bei Zulugrid auch zu lesen ist, plant er, den Generator auf internationale Identitäten auszuweiten.
Etwas fragwürdig ist die Methode auch, denn kann z. B. garantiert werden, dass sich unter den Fake-IDs nicht per Zufall auch einmal reale Identitäten ergeben, auf die man dann zugreifen würde, wenn mit der Fake-ID Sachen durchgeführt würden, die nicht zu vertreten sind?
Via: Michael Zimmer: Create Your Own False Identity.
Mögliche Anwendung dieser Daten wäre z. B. pseudonym Accounts einzurichten und den Data-Minern des Web 2.0 ein Schnippchen zu schlagen oder Spammer mit falschen Identitäten zu füttern.
Problem – wenn man die Daten z. B. verwenden würde, um mit dem Pseudonym eine Präsenz im Web 2.0 oder der Blogosphäre zu errichten – ist nur, dass es keinen Sinn macht, ein Pseudonym zu nutzen, dass nicht dauerhaft und auch nur durch eine Person verwendet wird (Wiedererkennungswert, Präsenz usw.). Bei Technorati heißt es so schön "to claim a blog" – analog müsste auch für eine der generierten, falschen Identitäten ein "Eigentumsanspruch" sichergestellt sein. Der Hinweis von Zulugrid "if you plan on using your fake name for an extended period of time, you might want to search for your random name on Google to see if someone else is already using it. Finding an unused name makes it much easier to find references to it in the future" dürfte da nicht ausreichend sein. Die einmal generierte Identität in der Datenbank sperren und wenn alle verbraucht sind, ist Feierabend? Wie bei Zulugrid auch zu lesen ist, plant er, den Generator auf internationale Identitäten auszuweiten.
Etwas fragwürdig ist die Methode auch, denn kann z. B. garantiert werden, dass sich unter den Fake-IDs nicht per Zufall auch einmal reale Identitäten ergeben, auf die man dann zugreifen würde, wenn mit der Fake-ID Sachen durchgeführt würden, die nicht zu vertreten sind?
Via: Michael Zimmer: Create Your Own False Identity.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Montag, 19. Juni 2006 um 21:44

