Minischalter gegen RFID Schnüffelei
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Der Hersteller für allerlei RFID Hardware SmartCode hat sich anscheinend die Empfehlungen des Datenschutzausschusses des U. S. Heimatschutzministeriums zu Herzen genommen, Lösungen zu finden, die ein unbemerktes Auslesen und Missbrauchen von RFID Tags zur Lokalisierung und zum Tracking von Personen verhindern.
Dabei ist er laut seiner gestrigen Pressemitteilung auf eine einfache Lösung gekommen, die aus einer Miniaturschaltung besteht, die mit der Antenne des RFID Chips verbunden ist. Erst wenn der Besitzer von ID-Dokumenten wie dem kommenden Personalausweis eine Drucktaste betätigt, wird die Verbindung zwischen Chip und Antenne geschlossen und der Chip kann ausgelesen werden. Die Lösung von SmartCode würde so neben Zugriffsbeschränkungen und Verschlüsselung nicht nur eine zusätzliche Sicherheitsschicht um den RFID Chip legen, sondern auch dem Träger eines ID-Dokuments die letztendliche Kontrolle sichern.
Eine sinnvolle Ergänzung zu RFID "Privatizern", über die sich auch mal das BSI und die Bundesregierung Gedanken machen sollten. Aber auch die Unternehmen, die an der Entwicklung und Herstellung des neuen Reisepasses und des kommenden Personalausweises beteiligt sind.
Aber ich bezweifle, dass von dieser Seite aus eine derartige Realisierung "informationeller Selbstbestimmung" ernsthaft erwünscht ist.
Derweil weist die HiB Meldung Künftiger Personalausweis enthält Chip mit biometrischen Daten auf eine Antwort der Bundesregierung hin, die einer Anfrage der FDP-Fraktion folgt. Die FDP hatte u. a. Fragen zur Ausgestaltung des RFID-Chips, des Personalausweisformats und zum möglichen Zugriff auf Daten des RFID-Chips von Seiten privater Dritter zwecks Finanzierung des ganzen Personalausweisspektakels gestellt.
Damit das in diesem Zusammenhang nicht untergeht - laut einer ins Englische übersetzten Meldung im RFID in Japan Weblog hat der japanische Hersteller NEC, der in der Vergangeheit bereits öfters mit Überwachungslösungen im Bereich RFID, Biometrie, CCTV in Erscheinung getreten ist, in Japan ein kombiniertes Überwachungssystem vorgestellt, dass die Verbindung zwischen Tracking per RFID und Videoüberwachung herstellt. Genauere Details sind mir noch nicht bekannt. Vielleicht ein aufgebohrtes NEC SmartCatch. Hier die Übersetzung ins Deutsche:
Dabei ist er laut seiner gestrigen Pressemitteilung auf eine einfache Lösung gekommen, die aus einer Miniaturschaltung besteht, die mit der Antenne des RFID Chips verbunden ist. Erst wenn der Besitzer von ID-Dokumenten wie dem kommenden Personalausweis eine Drucktaste betätigt, wird die Verbindung zwischen Chip und Antenne geschlossen und der Chip kann ausgelesen werden. Die Lösung von SmartCode würde so neben Zugriffsbeschränkungen und Verschlüsselung nicht nur eine zusätzliche Sicherheitsschicht um den RFID Chip legen, sondern auch dem Träger eines ID-Dokuments die letztendliche Kontrolle sichern.


Aber ich bezweifle, dass von dieser Seite aus eine derartige Realisierung "informationeller Selbstbestimmung" ernsthaft erwünscht ist.
Derweil weist die HiB Meldung Künftiger Personalausweis enthält Chip mit biometrischen Daten auf eine Antwort der Bundesregierung hin, die einer Anfrage der FDP-Fraktion folgt. Die FDP hatte u. a. Fragen zur Ausgestaltung des RFID-Chips, des Personalausweisformats und zum möglichen Zugriff auf Daten des RFID-Chips von Seiten privater Dritter zwecks Finanzierung des ganzen Personalausweisspektakels gestellt.
Damit das in diesem Zusammenhang nicht untergeht - laut einer ins Englische übersetzten Meldung im RFID in Japan Weblog hat der japanische Hersteller NEC, der in der Vergangeheit bereits öfters mit Überwachungslösungen im Bereich RFID, Biometrie, CCTV in Erscheinung getreten ist, in Japan ein kombiniertes Überwachungssystem vorgestellt, dass die Verbindung zwischen Tracking per RFID und Videoüberwachung herstellt. Genauere Details sind mir noch nicht bekannt. Vielleicht ein aufgebohrtes NEC SmartCatch. Hier die Übersetzung ins Deutsche:
Vor ca. zwei Wochen hat NEC bekannt gegeben, dass sie eine System entwickelt haben, das RFID und Videüberwachungskameras kombiniert. Das System kann kontinuierlich Personen oder Fahrzeuge verfolgen. Bei dem System ergänzen sich Kamera und RFID. Wenn eine Videoüberwachungskamera ein sich bewegendes Objekt erkennt, liest das System (automatisch) die Informationen des RFID Chips aus, den Person oder Fahrzeug mit sich führen. Außerdem benutzt es RFID, um die grobe Position sich bewegender Objekte festzustellen, wenn diese nicht durch die Kamera erkannt wurden. Das System schaltet automatisch zwischen Kamera- und RFID-basierter Verfolgung um. Dem Unternehmen zufolge soll das System an Flughäfen, Bahnhöfen, Kraftwerken, Forschungseinrichtungen etc. eingesetzt werden.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Freitag, 23. Juni 2006 um 19:56

