Schöne, neue Welt der Identifikation
Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.
Stefan Krempl schreibt in Bundesinnenministerium lehnt Verkauf biometrischer Ausweisdaten ab über den Schutz der Daten, die in RFID-Chips von ID-Dokumenten gespeichert sind und die schöne, neue Welt der Identifizierung per Personalausweis und ePass.
"Science-Fiction" Spekulationen: Selbst wenn es zu keiner gesetzlich verankerten Vorratsdatenspeicherung kommen würde, vorausgesetzt, Personalausweiskartenreader verbreiten sich so massiv wie andere Leseschnittstellen (mein neuer HP hatte z. B. schon neben dem obligatorischen USB Ports SmartMedia / xD, MMC /SD, CompactFlash I/II und Memory Stcik / PRO Schnittstellen eingebaut) und es werden neue Schnittstellen oder Verfahren entwickelt, die es Diensteanbietern erlauben würden, Merkmale des Personalausweis zwecks Identifikation des Nutzers und Kunden zu verwenden, z. B. "nur zur Spambekämpfung", erhielte man so langfristig eine technisch realisierte Identifikations- und Datenvorratsspeicherunginfrastruktur – Login beim DSL oder beim E-Mail Provider nur nach Abgleich der Daten des ID-Dokuments.
Argumentationsketten mit Blick auf das Verschwinden des Prinzips der Unschuldsvermutung wie "Da hat wohl jemand meine Authentifizierungsdaten abgegriffen und ist damit im Internet gesurft und ich war zu der Zeit bei ALDI shoppen" wären passee oder viel schwieriger zu vertreten.
Immer wieder relevant auch die Frage, welche Rollen in so einem Szenario die TPM- oder DRM-Chips und das "Trusted Platform Computing" spielen könnten, die auch immer mehr zum technischen Alltag gehören.
"Science-Fiction" Spekulationen: Selbst wenn es zu keiner gesetzlich verankerten Vorratsdatenspeicherung kommen würde, vorausgesetzt, Personalausweiskartenreader verbreiten sich so massiv wie andere Leseschnittstellen (mein neuer HP hatte z. B. schon neben dem obligatorischen USB Ports SmartMedia / xD, MMC /SD, CompactFlash I/II und Memory Stcik / PRO Schnittstellen eingebaut) und es werden neue Schnittstellen oder Verfahren entwickelt, die es Diensteanbietern erlauben würden, Merkmale des Personalausweis zwecks Identifikation des Nutzers und Kunden zu verwenden, z. B. "nur zur Spambekämpfung", erhielte man so langfristig eine technisch realisierte Identifikations- und Datenvorratsspeicherunginfrastruktur – Login beim DSL oder beim E-Mail Provider nur nach Abgleich der Daten des ID-Dokuments.
Argumentationsketten mit Blick auf das Verschwinden des Prinzips der Unschuldsvermutung wie "Da hat wohl jemand meine Authentifizierungsdaten abgegriffen und ist damit im Internet gesurft und ich war zu der Zeit bei ALDI shoppen" wären passee oder viel schwieriger zu vertreten.
Immer wieder relevant auch die Frage, welche Rollen in so einem Szenario die TPM- oder DRM-Chips und das "Trusted Platform Computing" spielen könnten, die auch immer mehr zum technischen Alltag gehören.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Freitag, 30. Juni 2006 um 13:19

