Frei zirkulierende DNA
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Im Zweifelsfall bei Plänen, Gesetzen und Werben für DNA-Massentests, -Screening und -Datenbanken gleich welcher Art:
Wenn sie sagen, sie würden nur Teile der DNA bei Gentests benutzen - glaubt ihnen nicht.
Wenn sie sagen, es werden von den benutzten Teilen der DNA Hashwerte gebildet und nur die benutzt - glaubt ihnen nicht.
Wenn sie sagen, die DNA von Unschuldigen wird gemäß Datenschutzregeln gelöscht - glaubt ihnen nicht.
Wenn sie sagen, auf die DNA hätten nur berechtigte, staatliche Behörden Zugriff - glaubt ihnen nicht.
Wenn sie sagen, DNA Proben und Datenbanken seien nur für die Kriminellen und Terroristen gedacht und man ziele nicht auf die Erfassung der Populationen ab - glaubt ihnen nicht.
Die Erklärung für die Tipps steht im Observer Artikel Police DNA database 'is spiralling out of control', der davon berichtet, dass die britische Regierung in Kooperation mit Genlabors geheime, rassistische Forschungen mit DNA berteibt und viel mehr als ein Hashwert in den Händen eines Genlabors verbleibt.
Laut des Artikels hat das Unternehmen Laboratory of the Government Chemist (LGC), das für die britischen Polizeibehörden die Bearbeitung der DNA Proben von Personen übernimmt, die mit der Polizei in Kontakt gekommen sind (muss man so ausdrücken, weil das sowohl DNS-Spuren von Kriminellen an Tatorten betrifft, als auch die Opfer von Straftaten, Kindern und erwiesenen Unschuldigen), eine identische Kopie der DNA mit allen persönlichen Details in einer eigenen Forschungsdatenbank abgespeichert – eigentlich sollen nach einer Bearbeitung "nur" einige Daten in der zentralen statlichen DNA Datenbank vorgehalten werden. Und zwar auf Anweisung sowohl der übermittelnden Polizeibehörden als auch des britischen Innenministeriums. Das Innenministerium lässt über den Forensic Science Service (FSS), einer Forschungsanstalt für polzeiliche Forensiktechniken, erforschen, ob man aus DNA Proben auf die Rasse oder die Hautfarbe von unbekannten Verdächtigen ermitteln und wie schnell man dazu ein Resultat erhalten kann.
Von mir bekommt man direkt DNA nur unter Folter und wenn die halbe Bevölkerung meiner Heimatstadt ausgerottet würde. Wie ich in Z A Fs Massengentest in Sachsen lese, bin ich ja nicht ganz allein.
Weitere Informationen zur schleichenden Verseuchung der britischen Gesellschaft mit DNA Überwachungs- und Kontrolltechniken liefert u. a. auch die im Artikel erwähnte NGO GeneWatch. Es gibt noch schlimmere Sachen als genmanipulierte Ingredienzien in Landliebeyoghurts.
P. S.: Aufgrund der verdammten Hitze teile ich mal pro forma mit, dass bis Ende September das Weblog nur noch unregelmäßig geführt wird. Eigentlich wollte ich noch eine Buchrezension schreiben, aber ich lese lieber in einem Buch :)
Wenn sie sagen, sie würden nur Teile der DNA bei Gentests benutzen - glaubt ihnen nicht.
Wenn sie sagen, es werden von den benutzten Teilen der DNA Hashwerte gebildet und nur die benutzt - glaubt ihnen nicht.
Wenn sie sagen, die DNA von Unschuldigen wird gemäß Datenschutzregeln gelöscht - glaubt ihnen nicht.
Wenn sie sagen, auf die DNA hätten nur berechtigte, staatliche Behörden Zugriff - glaubt ihnen nicht.
Wenn sie sagen, DNA Proben und Datenbanken seien nur für die Kriminellen und Terroristen gedacht und man ziele nicht auf die Erfassung der Populationen ab - glaubt ihnen nicht.
Die Erklärung für die Tipps steht im Observer Artikel Police DNA database 'is spiralling out of control', der davon berichtet, dass die britische Regierung in Kooperation mit Genlabors geheime, rassistische Forschungen mit DNA berteibt und viel mehr als ein Hashwert in den Händen eines Genlabors verbleibt.
Laut des Artikels hat das Unternehmen Laboratory of the Government Chemist (LGC), das für die britischen Polizeibehörden die Bearbeitung der DNA Proben von Personen übernimmt, die mit der Polizei in Kontakt gekommen sind (muss man so ausdrücken, weil das sowohl DNS-Spuren von Kriminellen an Tatorten betrifft, als auch die Opfer von Straftaten, Kindern und erwiesenen Unschuldigen), eine identische Kopie der DNA mit allen persönlichen Details in einer eigenen Forschungsdatenbank abgespeichert – eigentlich sollen nach einer Bearbeitung "nur" einige Daten in der zentralen statlichen DNA Datenbank vorgehalten werden. Und zwar auf Anweisung sowohl der übermittelnden Polizeibehörden als auch des britischen Innenministeriums. Das Innenministerium lässt über den Forensic Science Service (FSS), einer Forschungsanstalt für polzeiliche Forensiktechniken, erforschen, ob man aus DNA Proben auf die Rasse oder die Hautfarbe von unbekannten Verdächtigen ermitteln und wie schnell man dazu ein Resultat erhalten kann.
The Forensic Science Service (FSS®) has led the world in the development of DNA databases and DNA automation. The FSS has spent more than six years and several million pounds in research and development to improve and automate the DNA profiling process.
The FSS® has also spent significant time and money in developing expert systems to support the DNA automation line and to remove the last bottleneck in the automation process - the interpretation of DNA profiles.
The FSS® processes almost 500,000 DNA samples per annum. There is a significant cost associated with the interpretation of this volume of DNA casework. Using a succession of DNA expert systems the FSS® has processed more than a million samples in entirely automated DNA lines, with the minimum of involvement from human analysts.
FSS zu ihrem DNA Expertensystem
Die DNA Proben würden aus "operativen Gründen" gespeichert werden, hieß es nichtssagend von einem Sprecher des Innenministeriums. Zu den Polizeibehörden sagte ein Firmensprecher von LGC:
The FSS® has also spent significant time and money in developing expert systems to support the DNA automation line and to remove the last bottleneck in the automation process - the interpretation of DNA profiles.
The FSS® processes almost 500,000 DNA samples per annum. There is a significant cost associated with the interpretation of this volume of DNA casework. Using a succession of DNA expert systems the FSS® has processed more than a million samples in entirely automated DNA lines, with the minimum of involvement from human analysts.
FSS zu ihrem DNA Expertensystem
Wir sind von unseren Polizeikunden dazu angehalten, den unbenutzten oder Replikationsteil der DNA Proben aufzubewahren, für den Fall, dass wir von ihnen zu weiteren Analysen aufgefordert werden.
Wie es in dem Artikel auch heißt und aus der Seite der Auftragsbeispiele hervorgeht, erledigt LGC Aufträge für die pharmazeutische, biotechnische und chemische Industrie. Auch wenn es wohl keine Beweise dafür gibt, dass LGC die DNA Proben "weitergereicht hat", die genannten Industrien wären mit Sicherheit nicht abgeneigt.Von mir bekommt man direkt DNA nur unter Folter und wenn die halbe Bevölkerung meiner Heimatstadt ausgerottet würde. Wie ich in Z A Fs Massengentest in Sachsen lese, bin ich ja nicht ganz allein.
Weitere Informationen zur schleichenden Verseuchung der britischen Gesellschaft mit DNA Überwachungs- und Kontrolltechniken liefert u. a. auch die im Artikel erwähnte NGO GeneWatch. Es gibt noch schlimmere Sachen als genmanipulierte Ingredienzien in Landliebeyoghurts.
P. S.: Aufgrund der verdammten Hitze teile ich mal pro forma mit, dass bis Ende September das Weblog nur noch unregelmäßig geführt wird. Eigentlich wollte ich noch eine Buchrezension schreiben, aber ich lese lieber in einem Buch :)
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Sonntag, 16. Juli 2006 um 19:16

