RFID & GPS Albträume
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Die Wunschträume und Formulierungen von Ken Jones, dem Präsident der britischen Association of Chief Police Officers (ACPO) und des Wissenschaftlers William Harwin sind ja schon entlarvend genug, was die Behandlung von Sexualstraftätern – eines der willkommenen öffentlichkeitswirksamen Objekte der Überwachungsfetischisten – als mit Chips getaggtem Vieh angeht und derlei Überlegungen offenbaren, wohin die Reise für uns alle gehen könnte, wenn sich Wissenschaftler, Sicherheitspolitiker und Vertreter der Sicherheitsbehörden noch stärker für solche Kontrolltechniken erwärmen, aber noch bleibt das ein Albtraum, den viele mit Jones teilen. Besonders, wenn man wie Jones GPS, passive und aktive RFID Tags wild durcheinander wirft.
Das Ganze wird ja bereits in Großbritannien extern mit GPS-Schellen realisiert (z. B. bei Aktivisten der Friedensbewegung in Great Britain) und RFID hält immer größeren Einzug nicht nur in Verpackungen, sondern z. B. auch Handys und ID-Dokumenten. Insofern stellen die Überlegungen des Police Officers die erhofften Optimierungen zur Schau, die sich noch etwas fern am Zeithorizont abzeichnen: Der Wechsel vom externen und deshalb potentiellen Maniupulationen ausgesetzten Kontrolltechniken hin zu physisch invasiven, zu miniaturisierten Implantaten zusammengeschrumpften Kontrollkomponenten, die man idealerweise jedem Individuum – als potentiellem Terroristen, Straftäter oder im Verhalten auffälligen Störenfried – präventiv einsetzten will.
Jones Albträume wären am ehesten noch mit einer Kombination aus aktiven RFID Tag und kleinem GPS-Modul zu realisieren, allein, deren Größe ist noch zu groß, aber Moore's Law wird's ja vielleicht richten mit der Zeit.
Was aktive RFID Tags angeht, werfe man zum Beispiel einen Blick auf den Tag in RFID und CCTV Überwachung in der Stadt der Zukunft und zu kleinen GPS-Modulen ist mir heute dieses Beispiel untergekommen, das als "smallest Micro GPS Tracking Device ever released to the public" beworben wird:
Neben seiner Größe können auch die technischen Merkmale für den erträumten Zweck noch nicht überzeugen. So werden zum knapp 500 US$ teuren "Spy Gadget" folgende Angaben gemacht:
Via: Z A F - Schritt für Schritt
Das Ganze wird ja bereits in Großbritannien extern mit GPS-Schellen realisiert (z. B. bei Aktivisten der Friedensbewegung in Great Britain) und RFID hält immer größeren Einzug nicht nur in Verpackungen, sondern z. B. auch Handys und ID-Dokumenten. Insofern stellen die Überlegungen des Police Officers die erhofften Optimierungen zur Schau, die sich noch etwas fern am Zeithorizont abzeichnen: Der Wechsel vom externen und deshalb potentiellen Maniupulationen ausgesetzten Kontrolltechniken hin zu physisch invasiven, zu miniaturisierten Implantaten zusammengeschrumpften Kontrollkomponenten, die man idealerweise jedem Individuum – als potentiellem Terroristen, Straftäter oder im Verhalten auffälligen Störenfried – präventiv einsetzten will.
Jones Albträume wären am ehesten noch mit einer Kombination aus aktiven RFID Tag und kleinem GPS-Modul zu realisieren, allein, deren Größe ist noch zu groß, aber Moore's Law wird's ja vielleicht richten mit der Zeit.
Was aktive RFID Tags angeht, werfe man zum Beispiel einen Blick auf den Tag in RFID und CCTV Überwachung in der Stadt der Zukunft und zu kleinen GPS-Modulen ist mir heute dieses Beispiel untergekommen, das als "smallest Micro GPS Tracking Device ever released to the public" beworben wird:
This non-real time tracker can be placed inside a car, backpack, on a bike, boat, plane, pet, you name it. It will log up to 100,000 positions and save the GPS data to an internal memory chip. When you retrieve the tracking device simply attach the included USB cable and download the data to your computer.
- 100,000 Position Reports - Know EXACTLY where the tracker goes
- Speed of Device - Know how fast your teens or employees drive
- Distance Traveled - Know how far your employees or teens venture from home or work
- Motion Activated - Up to 24 Hours of actual moving or drive time logging using 2 AAA batteries
Ich weiß ja nicht, ob man in Großbritannein schon so weit ist, Straftäter mit Modulen dieser Größe zu malträtieren und sie regelmäßig aufzuschneiden, um die Baterrien zu wechseln, aber realistisch sind die Fantasien des Officers nicht und wie gesagt, zudem einfacher und billiger zu bewerkstelligen. Aber man sieht das Potential – technisch und gedanklich.- 100,000 Position Reports - Know EXACTLY where the tracker goes
- Speed of Device - Know how fast your teens or employees drive
- Distance Traveled - Know how far your employees or teens venture from home or work
- Motion Activated - Up to 24 Hours of actual moving or drive time logging using 2 AAA batteries
Via: Z A F - Schritt für Schritt
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Montag, 17. Juli 2006 um 22:33

