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Führende Unionspolitiker haben eine Ausweitung der Videoüberwachung gefordert. Der CDU-Innenexperte Clemens Binninger verlangte am Donnerstag "zur Abschreckung möglicher Täter" eine durchgängige Videoüberwachung mit Aufzeichnung auf Bahnhöfen. Der CSU-Innenexperte Stephan Mayer sprach sich für Videoüberwachungen in Zügen aus. Datenschützer wiesen diese Forderungen als "unverhältnismäßig", "verfassungswidrig" und "sinnlos" zurück. Unionsfraktions-Vize Wolfgang Bosbach (CDU) äußerte sich zurückhaltend. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar betonte in Berlin, im Fernverkehr mache es "keinen Sinn, eine Videoüberwachung in den Zügen einzuführen". In Fernzügen gebe es Zugbegleiter und auch die Bundespolizei, "die möglichen Gefahren effizienter begegnen können als die Videoüberwachung". Im Nahverkehr sei bereits "in vielen Städten eine Videoüberwachung realisiert". Der oberste Datenschützer betonte, er halte "nichts von einer Totalüberwachung in Bahnhöfen". Eine...
von SCHNUEFFELSTAAT,
gepostet am um 14:19