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Nach Berichten des "Spiegel" hat der Online-Dienst AOL über 20 Millionen Suchanfragen seiner Kunden im Netz veröffentlicht. Aus den Informationen, die über drei Monate gesammelt wurden, lassen sich private und privateste Informationen zu spezifischen Personen herausholen. Zum einen über Leute, die schlicht ihren eigenen Namen, ihre Sozialversicherungsnummer oder ihre Website in die Suchmaschine eingeben. Über ihre eindeutige Identifikationsnummer kann man dann anzeigen, was sie sonst gesucht haben - zum Beispiel nach Informationen, wie man seine Frau umbringt, Drogen bestellt, fragwürdige Pornoangebote oder Bilder von geköpften Menschen finden kann.Möglicherweise erwartet den Internet-Dienstleister nun wegen Verstoßes gegen ein Datenschutzgesetz eine Geldstrafe von bis zu 658 Millionen Dollar - denn denkbar sind 1000 Dollar für jedes Einzelvergehen.
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von SCHNUEFFELSTAAT,
gepostet am um 18:49