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In London sollen die Kamerabilder dazu benutzt werden, ganz normale Parksünder zur Kasse zu bitten. Das berichtet heute "sz-online". Der Stadtbezirk Westminster hat jetzt die Aufstellung von 20 Kameras beschlossen, die in der Umgebung von Piccadilly, Oxford Circus und West End die Straßen überwachen. Wer beim Falschparken ins Visier der Objektive gerät, bekommt als Beweismittel ein Standbild und gleich dazu den Strafzettel. Allerdings ist die Park-Kontrolle aus der Distanz selbst für die Londoner eine neue Erfahrung und die sind ständige Beobachtung gewohnt, decken doch seit der Aufrüstung mit CCTV Mitte der 90er Jahre mehr als 150 000 staatliche und private Kameras fast jeden Winkel der Hauptstadt ab. In einigen Straßen hängen die Geräte alle 15 Meter. Im Schnitt wird jeder Londoner 300 mal am Tag gefilmt. Trotzdem sehen sich die meisten Briten keineswegs auf dem Weg zum Überwachungsstaat. Und das obwohl selbst nach mehr als einem Jahrzehnt an Erfahrungen immer noch strittig ist,...
von SCHNUEFFELSTAAT,
gepostet am um 15:01