3D-Gesichtserkennung und Videoüberwachung mit IBM
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Die Pressemitteilung Digitale Videoüberwachung umstritten, aber hilfreich lässt den Leiter der IBM-Abteilung Digital Video Surveillance (DVS) Erik-Karl Tupy über ein neues Videoüberwachungssystem von IBM berichten, das u. a. wie die Systeme anderer Hersteller auf die biometrische Gesichtserkennung über 3D-Modelle des Gesichts setzt und möglichst so automatisiert bzw. "intelligent" arbeitet, dass man sich nicht mehr mit dem Problem abgestumpften Wachpersonals herumschlagen muss, dessen "Konzentration nach 22 Minuten auf fünf Prozent abfällt". Das System wurde von IBM am 3. Oktober in Wien vorgestellt.




Fast alles...
Auf der Suche nach einem hochsicheren und für den Anwender schnellen Zutrittssystem entwickelten die IBM-Techniker ein System zur dreidimensionalen Gesichtserkennung. "Unsere Systeme sind in der Lage einzelne Gesichter zu erkennen, indem sie mit gespeicherten Profilen in der Datenbank verglichen werden. Das System arbeitet mit einer Fehlerrate von 0,001 Prozent, was bedeutet, dass lediglich einer unter Tausend nicht erkannt und damit abgewiesen wird. Das System braucht zur Erkennung zudem weniger als eine Sekunde. Dadurch wird die Kontrolle nicht zur Belastung der Mitarbeiter, die die Zone mehrmals täglich passieren", erklärt Tupy. Gefüttert wird die Datenbank innerhalb kürzester Zeit, indem das Gesicht mit Infrarot abgefilmt und auf ein Raster gelegt wird. Die einzelnen Rasterpunkte werden gespeichert und als Vektoren in Beziehung zueinander gesetzt, um die Kurven und Krümmungen des Gesichts mit ein zu beziehen.
Von Tupy gibt es auch die Präsentationsfolien zum Vortrag Digitale Videoüberwachung – Was mit intelligenten Systemen möglich ist, den Tupy anlässlich des IBM Symposiums in Wien am 7. September gehalten hatte. Die Präsentation fasst kurz und knackig zusammen, "was mit intelligenter, digitaler Videoüberwachung" von IBM alles möglich sein soll:





von rabenhorst - Owl,
gepostet am Freitag, 6. Oktober 2006 um 0:17

