Suchportal für das tiefe Netz der Geheimdienstinfos
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Das neue Open Source Intelligence (OSINT) Suchportal von Deep Web Technologies soll jedem einen freien Zugang zu nicht unter Geheimhaltung stehenden Informationen und Dokumenten bieten, die sich um die "Nationale Sicherheit" drehen. Mehr noch soll das Deep Web Suchportal dem Benutzer das "Deep Web" erschließen – jene 94% von Daten und Dokumenten, die nicht über populäre Suchmaschinen wie Google zu finden sind. Laut Abe Lederman, dem CEO von Deep Web Technologies, sei das Suchportal
Allerdings fällt das Angebot der aktuell eingebundenen Quellen zur Zeit recht mager aus. Gerade mal sieben Quellen sind es, unter denen sich Google News, das CIA Factbook und ein paar Forschungsinstitutionen befinden, deren Output sich auch über eine gut formulierte Suche mit Nutzung diverser Suchparameter bei den schrottigen, herkömmlichen Suchmaschinen finden lassen sollte.
Und so sehen auch die Suchergebnisse der Deep Web Metasuchmaschine aus. Eine erweiterte Suche zur Spezialisierung der Suchanfrage gibt es eh nicht, so dass eine Suche nach "NSA" oder "National Security Agency" alles zu Tage befördert, was NSA heißt oder "national" oder "security" oder eine US-Behörde ist. Geschätze 94% der Suchergebnisse sind Google News Nachrichten. Bei "passenger name record" waren es gerade 100%.
Das hält aber Leute wie den selbsternannten "OSINT-Papst" Robert Steele nicht davon ab, schon jetzt das Deep Web Portal in höchsten Tönen zu loben:
Aber eine schöne Werbung für das eigentliche Produkt von Deep Web ist das OSINT Suchportal. Das besteht aus der Softwaresuite Explorit – dem üblichen Sammelsurium aus Webcrawler, Indexer, Datenbanken und Benutzeroberfläche, die allerdings intern auch von US-Regierungsbehörden eingesetzt wird, die viel interessanter sind als das Deep Webportal Suchportal selbst. Unter den Behörden befindet sich zum Beispiel das Metasuchportal des Scientific and Technical Information Netzwerks (STINET), das vom Defense Technical Information Center (DTIC) des US-Verteidigungsministeriums unterhalten wird, bei dem sich auch schon mal Informationen zu Überwachungsprojekten gegen das Web 2.0 finden lassen.
"nicht nur von großem Nutzen für Mitarbeiter der Strafverfolgungs- und Antiterrorbehörden, sondern sollte auch für jeden aus der akademischen Welt und der Öffentlichkeit mit Interesse an Nationaler Sicherheit von Bedeutung sein, der auf wichtige und nicht als geheim klassifizierte Dokumente zugreifen möchte, die sonst unmöglich im Web zu finden sind oder sich im Wirrwarr der Suchergebnisse gebräuchlicher, öffentlich zugänglicher Suchmaschinen verlieren."
Wow, das hört sich ja nicht schlecht an.Allerdings fällt das Angebot der aktuell eingebundenen Quellen zur Zeit recht mager aus. Gerade mal sieben Quellen sind es, unter denen sich Google News, das CIA Factbook und ein paar Forschungsinstitutionen befinden, deren Output sich auch über eine gut formulierte Suche mit Nutzung diverser Suchparameter bei den schrottigen, herkömmlichen Suchmaschinen finden lassen sollte.
Und so sehen auch die Suchergebnisse der Deep Web Metasuchmaschine aus. Eine erweiterte Suche zur Spezialisierung der Suchanfrage gibt es eh nicht, so dass eine Suche nach "NSA" oder "National Security Agency" alles zu Tage befördert, was NSA heißt oder "national" oder "security" oder eine US-Behörde ist. Geschätze 94% der Suchergebnisse sind Google News Nachrichten. Bei "passenger name record" waren es gerade 100%.
Das hält aber Leute wie den selbsternannten "OSINT-Papst" Robert Steele nicht davon ab, schon jetzt das Deep Web Portal in höchsten Tönen zu loben:
"After a career as a spy, including a stint in the Office of Information Technology, I have spent eighteen years examining source, software, and service solutions in the "Open" world. In all that time, I have found Deep Web Technologies' solutions come closest to a proper integration of efficient and effective federated search, full use of distributed processing power, and an understanding of cultural nuances that require distinct search strategies. Together with SILOBREAKER, Google Enterprise, CISCO's Application Oriented Network, and IBM's new sense-making technology, I consider Deep Web Technologies to be a "core" capability that will serve us well in the coming decade."
Auch wenn man verspricht, das Angebot um weitere eingebundene Quellen zu ergänzen, kann sich daran nicht viel ändern, wenn der Großteil des "Deep Web" aus "Onlinediensten mit Premium-Abonnement" und "Firmenintranets und -datenbanken" besteht, die mit Sicherheit kein Interesse an einer Einbindung und der freien Veröffentlichung über das Deep Web Suchportal haben.Aber eine schöne Werbung für das eigentliche Produkt von Deep Web ist das OSINT Suchportal. Das besteht aus der Softwaresuite Explorit – dem üblichen Sammelsurium aus Webcrawler, Indexer, Datenbanken und Benutzeroberfläche, die allerdings intern auch von US-Regierungsbehörden eingesetzt wird, die viel interessanter sind als das Deep Webportal Suchportal selbst. Unter den Behörden befindet sich zum Beispiel das Metasuchportal des Scientific and Technical Information Netzwerks (STINET), das vom Defense Technical Information Center (DTIC) des US-Verteidigungsministeriums unterhalten wird, bei dem sich auch schon mal Informationen zu Überwachungsprojekten gegen das Web 2.0 finden lassen.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Dienstag, 10. Oktober 2006 um 10:06

