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Biometrische Gesichterkennung auf dem Mainzer Bahnhof: Der Tanz dreht sich …

Dieser Text ist im Cache von metaowl.de - das Original ist hier zu finden.

Owl content .... und scheint nicht aufzuhalten. Das BKA testet auf dem Mainzer Bahnhof, mittels Videokameras automatisch Gesichter erkennen zu lassen und dadurch Verdächtige und Gesuchte herauszupicken. Kein großer Schritt mehr bis hin zur Datenbank, die jeden erkennt; von der Datenmege her kein Problem, und Interessenten gibt es dafür genug - nicht nur beim Staat, als vielmehr in der Wirtschaft.

"Eine der Testpersonen ist M. W.. Der Dreiundfünfzigjährige pendelt täglich von Bingen zur Arbeit nach Mainz und passiert den Kontrollbereich damit an jedem Werktag. „Ich habe nichts zu verbergen“, sagt er." - das zweifellos dümmste Argument, das man ins Feld führen kann. Also der Herr, Ihre Bankverbindung bitte, ja, mit Kontostand, die Dauer und Anzahl Ihrer Beischlafe, mit Bild wenn's geht, Ihr Bewegungsprofil (schließlich wird die Technik, bewährt sie sich, nicht auf Bahnhöfe beschränkt bleiben), wann sie wo was tun, vergessen Sie nicht: Nur nicht auffallen ...
Wie, das meinten Sie gar nicht? Nun ja - wer bestimmt, wo die Grenze zwischen "nichts zu verbergen" und "das geht sie aber nichts an" liegt? Bei entsprechender technischer Entwicklung hat die menschliche Informationsquelle da jedenfalls nichts mehr zu bestimmen.

von Uhus *finest-assorted* Weblog Droppings, gepostet am Mittwoch, 11. Oktober 2006 um 7:35
Aufgrund der Textinhalte könnten folgende Beiträge thematisch zu diesem Beitrag passen:

Biometrische Gesichterkennung auf dem Mainzer Bahnhof: Der Tanz dreht sich …

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Owl content .... und scheint nicht aufzuhalten. Das BKA testet auf dem Mainzer Bahnhof, mittels Videokameras automatisch Gesichter erkennen zu lassen und dadurch Verdächtige und Gesuchte herauszupicken. Kein großer Schritt mehr bis hin zur Datenbank, die jeden erkennt; von der Datenmege her kein Problem, und Interessenten gibt es dafür genug - nicht nur beim Staat, als vielmehr in der Wirtschaft.

"Eine der Testpersonen ist Martin Werner. Der Dreiundfünfzigjährige pendelt täglich von Bingen zur Arbeit nach Mainz und passiert den Kontrollbereich damit an jedem Werktag. „Ich habe nichts zu verbergen“, sagt er." - das zweifellos dümmste Argument, das man ins Feld führen kann. Also, Herr Werner, Ihre Bankverbindung bitte, ja, mit Kontostand, die Dauer und Anzahl Ihrer Beischlafe, mit Bild wenn's geht, Ihr Bewegungsprofil (schließlich wird die Technik, bewährt sie sich, nicht auf Bahnhöfe beschränkt bleiben), wann sie wo was tun, vergessen Sie nicht: Nur nicht auffallen ...
Wie, das meinten Sie gar nicht? Und wer, bitte, bestimmt, wo die Grenze zwischen "nichts zu verbergen" und "das geht sie aber nichts an" liegt? Bei entsprechender technischer Entwicklung haben Sie, liebe menschliche Informationsquelle, da jedenfalls nichts mehr zu bestimmen.

Wohin steuern wir? Manchmal verliert man die Hoffnung.

von Uhus *finest-assorted* Weblog Droppings, gepostet am um 7:00
Aufgrund der Textinhalte könnten folgende Beiträge thematisch zu diesem Beitrag passen:
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