Überwachungswahn
Nach wachsamen Bürgern wird gerufen, die ihre Augen und Ohren überall haben, nach mehr Überwachung im Internet lechzt man, da wird vor der unbekannten Gefahr gewarnt die Deutschland zwar irgendwie/irgendwo bedroht jedoch nicht greifbar ist. Klar ich vergaß die Kofferbomber, das Konstrukt, um die Mär von dem Aufklärer Kamera zu schüren - wohlgemerkt nicht das Konstrukt eines Anschlags, sondern die verzögerte Verquickung von Videoüberwachung und fragwürdigem Fahndungserfolg. Last not least sieht man aber auch ein, so eine richtige Sicherheit wirds nie geben, nur noch kränkere Auswüchse in puncto staatlicher Paranoia ich weiß zwar nichts, aber die Gefahr lauert überall. Wie oft in der Geschichte wurde diese Angst vor dem Unbekannten genutzt, um diverse demokratiefeindliche Dinge durchzuboxen?
Islamistische Extremisten tauschen ungeheuer viele Informationen in unterschiedlichsten Sprachen über das Internet aus.
Hey ja, die sprechen in fremden Zungen und viele gar wahrscheinlich in verschlüsselten Sprachen und an gar befremdlichen Orten. Insbesondere das man da andere Sprachen spricht, diese Erkenntnis machte meinen Tag. Erst einmal alles überwachen, da gabs ja schon vom Bundesverfassungsgericht eine auf die Finger, und dann viel später anfangen zu denken. Und weil man so intelligent war hat man über die Jahre, weil im Technikwahn, derlei Fächer an Unis ausbluten lassen oder gar geschlossen. Nun mangelts an Spezialisten, den Anschluß an Internet hat man auch verschlafen. Ergo kein Problem, wir horchen erst einmal das Volk aus und verbreiten Angst vor dem Unbekannten, vielleicht kommt ja was bei rum, beim fröhlichen Herumstochern in der Privatsphäre. Nur wie schon erwähnt, Sicherheit gibts da keine, sondern nur ein Volk das sich vom Staat betrogen fühlt.

