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Britischer Minority Report

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Ob es bald im englischen Königreich (und natürlich auch in unserem Land) einen Minorty Report benötigt? Das kann man nicht sagen, was man aber sagen ist, dass unsere englischen Freunde auf dem besten Weg dothin sind. Schon 2004 wurde die Homicide Prevention Unit (HPU) gegründet - die Abteilung des Scotland Yard zur Mordprävention. Telepolis schreibt über die Gruppe:

Ihre Aufgabe ist es, aus der Analyse von Mördern, Vergewaltigern und anderen Gewalttätern der Vergangenheit und der Gegenwart ein Profil für Menschen und ihren Lebensweg zu erstellen, mit dem sich riskante Personen frühzeitig erkennen lassen sollen.

Die initial Unschuldsvermutung gilt schon lange nicht mehr, es wird präventiv überwacht, es werden präventiv angebliche Täterpofile erstellt. Nun steht steht der nächste Schritt an - ein Aufbau einer Datenbank möglicher Gewalttäter. Laura Richards, die englische Tom Cruise, sprich die Leiterin der Gruppe, sagte, es sei Ziel in London die hundert gefährlichsten Menschen aufgrund der ausgearbeiteten Persönlichkeitsprofile zu kennen.

Wir sprechen hier von Menschen, die bisher unschuldig sind, und nur aufgrund ihres Persönlichleitsprofiles in diese Datenbank aufgenommen werden. Die Frage muss erlaubt sein: Wieviele Unschuldige werden so zu unrecht verdächtigt, als Mörder, Sittenstrolch, etc. gebrandmarkt? Eine meiner Meinung nach perverse Idee, die nun in die Tat umgesetzt wird. Der totalitäre Überwachungsstaat - er ist existent. (via)

von .get privacy, gepostet am Montag, 27. November 2006 um 13:49
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