Wie der Staat “dicht macht”
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Auch in Großbritannien werden dem Staat die Anfragen zur Veröffentlichung von Dokumenten nach dem britischen Informationsfreiheitsgesetz zu viel, die Parlamentarier, Journalisten und auch NGOs wie Statewatch, Privacy International, EDRi oder Weblogs wie das Spy Blog stellen.
Überall kann man parallel zum Anstieg von Themen wie neuen Rüstungsvorhaben, Überwachung, Grenzabsicherung und Migration, bei denen die Regierungen zwar gerne mauern, aber bei denen es sich lohnt, genauer nachzufragen und parallel zur Ausweitung einer kritischen Gegenöffentlichkeit in Gestalt der Weblogs, Wikis und Webforen die gleiche Entwicklung feststellen:
Für die Informationsanfragen und mit den Informationsfreiheitsgesetzen werden finanzielle und bürokratische Hürden errichtet oder zahlreiche Ausnahmeregelungen integriert, Quellen zurückgehalten und verweigert oder einfach höhere Geheimhaltungsstufen verhängt und das Netz von Dokumenten gesäubert.
Laut des Times Artikels Ministers curb freedom of information und des BBC Artikels Ministers to limit openness law sieht der "Riegel" in Form des Entwurfs der Regulierungen zur Informationsfreiheit und zum Datenschutz 2007, den die britische Regierung dem Informationsfreiheitsgesetz vorschieben will, u. a. vor, dass die oben genannten Interessenten nur alle drei Monate eine Informationsanfrage stellen können, die Freigabe "brisanter" Informationen stärker reglementiert wird und in die Bewertung, ob eine Information, die nach dem britischen Informationsfreiheitsgesetz freizugeben ist, wenn sie weniger als 600 £ an Kosten verursacht auch, der Zeitaufwand für die Recherche und Beschaffung einfließt. Begründet wird das mit Einsparungen in Höhe von ca. 11 Millionen £ für die Steuerzahler. Für neue Überwachungs- und Rüstungsprojekte ist der britischen Regierung dagegen kein Pfund zu schade.
Gerade die schwer zu konkretisierenden "Zeitkosten" dürften den britischen Behörden ein flexibles Werkzeug an die Hand geben, um unangenehme Anfragen per indirekter Zensur abzublocken, wenn der Entwurf nach den bis März 2007 dauernden Beratungen umgesetzt werden sollte.
Überall kann man parallel zum Anstieg von Themen wie neuen Rüstungsvorhaben, Überwachung, Grenzabsicherung und Migration, bei denen die Regierungen zwar gerne mauern, aber bei denen es sich lohnt, genauer nachzufragen und parallel zur Ausweitung einer kritischen Gegenöffentlichkeit in Gestalt der Weblogs, Wikis und Webforen die gleiche Entwicklung feststellen:
Für die Informationsanfragen und mit den Informationsfreiheitsgesetzen werden finanzielle und bürokratische Hürden errichtet oder zahlreiche Ausnahmeregelungen integriert, Quellen zurückgehalten und verweigert oder einfach höhere Geheimhaltungsstufen verhängt und das Netz von Dokumenten gesäubert.
Laut des Times Artikels Ministers curb freedom of information und des BBC Artikels Ministers to limit openness law sieht der "Riegel" in Form des Entwurfs der Regulierungen zur Informationsfreiheit und zum Datenschutz 2007, den die britische Regierung dem Informationsfreiheitsgesetz vorschieben will, u. a. vor, dass die oben genannten Interessenten nur alle drei Monate eine Informationsanfrage stellen können, die Freigabe "brisanter" Informationen stärker reglementiert wird und in die Bewertung, ob eine Information, die nach dem britischen Informationsfreiheitsgesetz freizugeben ist, wenn sie weniger als 600 £ an Kosten verursacht auch, der Zeitaufwand für die Recherche und Beschaffung einfließt. Begründet wird das mit Einsparungen in Höhe von ca. 11 Millionen £ für die Steuerzahler. Für neue Überwachungs- und Rüstungsprojekte ist der britischen Regierung dagegen kein Pfund zu schade.
Gerade die schwer zu konkretisierenden "Zeitkosten" dürften den britischen Behörden ein flexibles Werkzeug an die Hand geben, um unangenehme Anfragen per indirekter Zensur abzublocken, wenn der Entwurf nach den bis März 2007 dauernden Beratungen umgesetzt werden sollte.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Freitag, 15. Dezember 2006 um 11:22

