StudiVZ an Holtzbrinck verkauft - für 100.000.000 Euro
Nun sahnen die ehemaligen Vorzeige-Kids der deutschen Web2.0-Blase also doch noch ab. Der bisherige Minderheits-Eigner Holtzbrinck Ventures hat sich laut Spiegel Online gegen einen weiteren Bieter durchgesetzt. Don Alphonso und die anderen Blogger, die in den letzten Monaten die Firma wegen Daten-GAUs, Stalker-Gruppen, Nazi-Symbolik und rumprollenden Geschäftsführern mit einer Reihe von Breitseiten angeschossen hatten, dürften den Kaufpreis um einiges gesenkt haben. Ob Holtzbrinck sich wohl dafür bedankt hat? Oder die werden sich noch ärgern: Auf dem 23C3 gab es gerade vor wenigen Tagen noch eine schöne Auswertung der vollständig abgesaugten Mitglieder-Datenbank von StudiVZ. Wenn da ein paar von den Studies mal anfangen zu klagen, weil StudiVZ nicht die Mindest-Vorsicht gegen solche Sachen hat walten lassen, könnte es vielleicht doch noch etwas teurer werden.
Liebe Studierende, die das Portal immer noch nutzen: Lest mal beim Don nach, warum ihr vielleicht doch was zu verbergen habt.

