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und schon wieder Kameras in England?.

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nun hat auch der Spiegel von dieser Woche England und die sprechenden Kameras entdeckt - die ZEIT hatte das schon vor zwei Wochen, nun gut. Auch dieses ist ein schöner Artikel, wenn er auch nicht so gut analysiert und in die Tiefe geht wie ersterer.

Aber auch hier zeigt sich wie sich etwas verzweifelt hält, was einmal in den Medienkreislauf gekommen ist: die vielen hunderttausend Kameras, die es in Deutschland gibt, werden so beschrieben als wenn dieses alles öffentliche Kameras sind - das sind sie aber nicht - sondern auch die ein Monitor-eine Kameras-Anlage auf der Tankstelle und im Kiosk um die Ecke. Kamerasystem ist nicht gleich Kamerassystem - hier nicht und auch in England nicht. Eine Unterscheidung der Zahlen und Zusammenhänge täte allen Artikeln zu dem Thema gut. Zur Berichterstattung von Überwachung gäbe es so einiges zu sagen - nicht nur wegen komplizierter Zahlenspiele (die eigentlich nicht so kompliziert sind), sondern auch weil sich in Deutschland die gesamte Debatte zu Überwachung zwischen Datenschutz und den Hackern/Aktivisten bewegt - oder eben auf Videoüberwachung fixiert ist. Das betrifft auch den Großteil der wissenschaftlichen Forschung - da gäbe es also noch einigen Nachholbedarf in Forschung und Berichterstattung.

von Surveillance Studies, gepostet am Freitag, 26. Januar 2007 um 10:28
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