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Die trojanische Kriegserklärung

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Die Taz hat einen grossartigen Artikel zum Bundestrojaner. In elf Punkten wird erklärt, wie das technisch funktionieren könnte, wer betroffen ist und was man dagegen machen kann: Die trojanische Kriegserklärung.

5. Ich will den Spitzeln wenigstens das Leben schwer machen. Geht das?

Ja. Am besten Sie beseitigen auf Ihrem Computer schleunigst die Windows-Monokultur.[…]

9. Meine WG teilt sich einen WLAN-Anschluss. Falls die Polizei meinen Mitbewohner verdächtigt, ist mein Computer dann auch dran?

Wahrscheinlich schon. Beim Provider ist nur ein Anschluss registriert und der würde auch infiltriert. “Vom Internet aus gesehen, haben Computer, die einen Anschluss benutzen, dieselbe Adresse”, sagt Christian Riedel, “also würde der Trojaner wohl in alle angeschlossenen Geräte hineingesetzt.”

11. Klingt wie übelste Science-Fiction. Offensichtlich hilft keine Technik wirklich dagegen. Was dann?

Wenn Sie sich schützen wollen, müssen Sie doch mal politisch aktiv werden. CCC-Fachmann Baumgart rät: “Das Einzige, was wirklich hilft, ist Druck auf die Abgeordneten im Bundestag zu machen, dass sie diesem umfassenden Angriff auf die Bürgerrechte nicht zustimmen.”

von netzpolitik.org, gepostet am Freitag, 9. Februar 2007 um 2:19
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