Die Datenbank des chinesischen Ministeriums für Sicherheit
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China spielt mal wieder als Großer Bruder Vorreiter, denn dort wurde Ende 2006 der Aufbau einer zentralen Datenbank abgeschlossen. In der Datenbank sind die biografischen Daten sowie das Gesichtsbild und die ID-Nummer, die ebenfalls Bestandteil der ID-Karte sind, die in China als Personalausweis dient, von ca. 1,3 Milliarden Chinesen gespeichert, was die vom Ministerium für öffentliche Sicherheit unterhaltene Datenbank zur weltweit ersten zentralen Datenbank macht, in der nahezu die gesamte Population erfasst ist.
Wie das publizistische Sprachrohr des chinesischen Regimes, die staatliche Presseagentur Xinhua in China provides access to ID database to curb fraud mitteilte, kann die Datenbank nicht nur von den chinesischen Sicherheitsbehörden genutzt werden, sondern über ein Webportal des staatlichen Bevölkerungs-Informationszentrums oder per E-Mail von jedermann, der meint, ihm wäre eine gefälschte ID-Karte vorgelegt bzw. falsche Identitätsangaben mitgeteilt worden. Dazu kann der Interessent den Namen und die ID-Nummer eingeben bzw. übermitteln und erhält dann die Information, ob es sich um korrekte bzw. falsche Angaben handelt. Bei Übereinstimmung wirft die Datenbank dem abfragenden "Mitbürger" zusätzlich das Gesichtsbild aus. Mehr nicht – um "den Schutz der Privatsphäre der Bürger sicherzustellen", wie das chinesische "Ministerium für Liebe" mitteilte.
Mit der Datenbank verfügt das chinesische Regime über die nötige Infrastruktur, um sie z. B. zur Überprüfung von Registrierungsverpflichtungen im Online-Bereich zu nutzen, mit denen sich jeder Onlinepublizist jederzeit identifizieren lassen könnte und die zur Identifizierung jedes Internetcafe-Nutzers in China und Tibet dienen kann, wenn der Nutzung eine vorherige Registrierung durch den Internetcafebesitzer vorausgeht, wie das auch in Italien der Fall ist. Von den Potentialen der Generalerfassung, wenn dann noch biometrische Daten, eine flächendeckende Videoüberwachung und RFID-Chips mit ins Spiel kommen, ganz zu schweigen.
Via: Slashdot - China Creates Massive Online ID Database.
Wie das publizistische Sprachrohr des chinesischen Regimes, die staatliche Presseagentur Xinhua in China provides access to ID database to curb fraud mitteilte, kann die Datenbank nicht nur von den chinesischen Sicherheitsbehörden genutzt werden, sondern über ein Webportal des staatlichen Bevölkerungs-Informationszentrums oder per E-Mail von jedermann, der meint, ihm wäre eine gefälschte ID-Karte vorgelegt bzw. falsche Identitätsangaben mitgeteilt worden. Dazu kann der Interessent den Namen und die ID-Nummer eingeben bzw. übermitteln und erhält dann die Information, ob es sich um korrekte bzw. falsche Angaben handelt. Bei Übereinstimmung wirft die Datenbank dem abfragenden "Mitbürger" zusätzlich das Gesichtsbild aus. Mehr nicht – um "den Schutz der Privatsphäre der Bürger sicherzustellen", wie das chinesische "Ministerium für Liebe" mitteilte.
Mit der Datenbank verfügt das chinesische Regime über die nötige Infrastruktur, um sie z. B. zur Überprüfung von Registrierungsverpflichtungen im Online-Bereich zu nutzen, mit denen sich jeder Onlinepublizist jederzeit identifizieren lassen könnte und die zur Identifizierung jedes Internetcafe-Nutzers in China und Tibet dienen kann, wenn der Nutzung eine vorherige Registrierung durch den Internetcafebesitzer vorausgeht, wie das auch in Italien der Fall ist. Von den Potentialen der Generalerfassung, wenn dann noch biometrische Daten, eine flächendeckende Videoüberwachung und RFID-Chips mit ins Spiel kommen, ganz zu schweigen.
Via: Slashdot - China Creates Massive Online ID Database.
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Sonntag, 11. Februar 2007 um 17:42

