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Handyinfoticker

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Bei Indymedia gibt es ein Interview und etwas Hintergrund zum Thema “Handyinfoticker“. Das ist ein WAP-Service, der bei Demonstrationen und ähnlichem mittels der WAP-Technik aktuelle Berichte versendet. Klingt etwas veraltet, aber darauf geht Jens beim Bildschirmarbeitsplatz genauer ein: Dresden digital mobil.

Dazu kommen Datenschutz und Befindlichkeiten. Eine Subskribentenliste ist bei einem Push-Dienst zwingend notwendig und könnte im schlimmsten Fall beschlagnahmt oder sonstwie in falsche Hände geraten. Bei seinem WAP-Angebot speichert der Server einfach keine Zugriffsdaten und gut ist es. Je länger ich über das Problem nachdenke, desto mehr gewinnt die technisch unterlegene WAP-Lösung. Auch faszinierende Spielereien wie Location-Based-Services für den mobiltelefonierenden Gegendemonstranten von heute (”… Sie sind im Begriff, in die XY-Allee einzubiegen. Am Ende dieser Straße wartet eine Polizeikontrolle. Soll ich mit Google Earth eine Alternativroute berechnen?”) bleiben da aufgrund der erschreckenden Anzahl von persönlichen Daten, die zum Betrieb notwendig sind, eher ein Phantasieprodukt. WAP-Ticker statt dem, was technisch noch denkbar ist, sind ein bißchen wie VHS statt Betamax: Es ist ganz furchtbar, aber irgendwie geht es.

von netzpolitik.org, gepostet am Dienstag, 13. Februar 2007 um 11:55
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