Implantierte RFID-Chips
RFID in Etiketten, in Buchdeckeln, in Hosen bzw. überhaupt Kleidungsstücken, Schuhen, Payback-Karten, Mensa-Karten etc., das ist alles nicht wirklich neu und wird schon eingehend von diversen Firmen praktiziert. Viele Leute sind sich dessen jedoch noch nicht einmal bewußt, geschweige denn wissen diese welche Gefahren in dieser Technologie liegen. Die permanente Schaffung von neuerlichen buzzwords trägt dazu nicht unwesentlich bei, als auch der allgemein recht hoch gesteckte Grad an erforderlichem knowhow.
Implantierte RFID Chips hingegen sind noch recht neu, zwar schon desöfteren von diversen Leuten durchgesponnen, die auch damit düstere Zukunftsszenarien beschwörten, aber dennoch eher unbeachtet vom Gros der Bevölkerung. Veriship, die diese Chips herstellen, konnte bisher erst 222 Freiwillige finden, die als Patienten diese Technologie in Anspruch nahmen. Man reagiert, logischerweise, eher verhalten auf diese Technologie, nicht nur in einem Buch, sondern erst recht im eigenen Körper.
Mit der stetig einhergehenden Minituarisierung von Technologie und der fortschreitenden Entwicklung von Nanobots1 wächst jedoch auch die Gefahr der unbewußten Aufnahme von solcherlei Technik.
Was heute noch auf Freiwilligkeit zu Testzwecken beruht, kann morgen schon quasi nebenbei passieren. Letztendlich wird man immer mit dem Wohle aller Menschen argumentieren und die Risiken und Nebenwirkungen verschweigen … denn Mißbrauch, den gibt es in einer Demokratie nie, nur immer unglückliche Zufälle.

