Telekom, vom Saulus zum Paulus
Stillschweigend ändern die großen deutschen Internet-Provider ihren Umgang mit den Verbindungsdaten ihrer Kunden. Offenbar werden vor allem die dynamisch vergebenen IP-Adressen für DSL-Kunden neuerdings schon nach wenigen Tagen wieder gelöscht. Wie heise online erfuhr, laufen Anfragen von Strafverfolgern im Falle von Telekom und Arcor bereits ins Leere, wenn Daten verlangt werden, die älter als sieben Tage alt sind.
Anscheinend möchte man unter der neuen Leitung tatsächlich verlorenen Boden wieder wett machen, denn wie sonst wäre der plötzliche Wandel von 80 Tagen Speicherung hin zu 7 Tagen Speicherung der Verbindungsdaten zu verstehen. Als Grund wird das vermehrte Auskunftsbegehren ob Urheberrechtsverletzungen vermutet, das die Telekom zu diesem Schritt trieb. Na ja, warum auch immer, das kann nur jedem Kunden recht und billig sein

