Deadline 2020
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Die dpa Meldung UN-Klimaforscher: Zeit zur Umkehr noch kürzer fasst die Inhalte des dritten, noch nicht veröffentlichten Teils des UN-Berichts zur "Klimaänderung" des IPCC zusammen, in den die Financial Times und der Spiegel einen Blick werfen konnten.
Laut den Aussagen im dritten Teil muss bis spätestens 2020 der Ausstoß aller Treibhausgase und nicht nur des im Mittelpunkt stehenden Kohlendioxids drastisch reduziert und die Temperaturerhöhung auf zwei Grad Celsius begrenzt werden, da andernfalls die Summe der "Klimaänderungen" und negativen Folgeeffekte in die "Klimakatastrophe" übergehen.
"Nur in den stringentesten Szenarien", also mit maximalem technischen, finanziellen und politischen Einsatz seien diese Zielmarken noch zu erreichen. Da alle Treibhausgase in den Fokus rücken, würde das nicht nur das Fahren von Hybridautos und das Verwenden von Energiesparlampen statt Glühbirnen bedeuten, sondern eine radikale Änderung der landwirtschaftlichen Nutzung, sprich u. a. Beendigung der Massentierhaltung.
Werden diese Zielmarken bis 2020 nicht erreicht, was ich aufgrund nationaler Egoismen, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern etc. nicht glaube, setzen sich "unumkehrbare Prozesse" mit "unbeherrschbaren Folgen" in Gang zu denen u. a. das komplette Abschmelzen des grönländischen Eisschilds und die Übersäuerung der Ozeane gehören.
Der abschmelzende Eisschild Grönlands wurde auch bereits in der Zusammenfassung des Bundesministerium für Wirtschaft und Forschung erwähnt – er allein führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels um sieben Meter.

Bild links aus dem Artikel Impact of Climate Warming on Polar Ice Sheets Confirmed
Text: The Greenland ice sheet gained more ice from snowfall at high altitudes than it lost from melting ice along its coast. Credit: NASA/SVS
Bild rechts aus dem Artikel Greenland Ice Sheet on a Downward Slide
Text: NASA satellite data has revealed regional changes in the weight of the Greenland ice sheet between 2003 and 2005. Low coastal regions (blue) lost three times as much ice per year from excess melting and icebergs than the high-elevation interior (orange/red) gained from excess snowfall. Credit: Scott Luthcke, NASA Goddard
Um mal als Kassandra zu sprechen: Die Auswirkungen der "Klimaänderung" werden die Schäden und Bedrohungen, die durch den Terrorismus entstehen – die befürchtete Destabiliserung der Ökonomien und Gesellschaften der Industrienationen, gegen die man zur Zeit das Maximum an Sicherheits- und Kontrollstrukturen zu aktivieren gedenkt – weit in den Schatten stellen. Wie wird man wohl versuchen, die Destabilisierungs- und Zersetzungsprozesse, die sich in den Gesellschaften aufgrund der "Kollateralschäden" der "Klimakatastrophe" ergeben werden, zu kontrollieren und zu beherrschen? Die Klimakatastrophe wird auch zur weiteren Erosion der Demokratie und Freiheit beitragen – was davon im Jahr 2020 noch übrig ist.
Laut den Aussagen im dritten Teil muss bis spätestens 2020 der Ausstoß aller Treibhausgase und nicht nur des im Mittelpunkt stehenden Kohlendioxids drastisch reduziert und die Temperaturerhöhung auf zwei Grad Celsius begrenzt werden, da andernfalls die Summe der "Klimaänderungen" und negativen Folgeeffekte in die "Klimakatastrophe" übergehen.
"Nur in den stringentesten Szenarien", also mit maximalem technischen, finanziellen und politischen Einsatz seien diese Zielmarken noch zu erreichen. Da alle Treibhausgase in den Fokus rücken, würde das nicht nur das Fahren von Hybridautos und das Verwenden von Energiesparlampen statt Glühbirnen bedeuten, sondern eine radikale Änderung der landwirtschaftlichen Nutzung, sprich u. a. Beendigung der Massentierhaltung.
Werden diese Zielmarken bis 2020 nicht erreicht, was ich aufgrund nationaler Egoismen, den unterschiedlichen Bedürfnissen der Industrie-, Schwellen- und Entwicklungsländern etc. nicht glaube, setzen sich "unumkehrbare Prozesse" mit "unbeherrschbaren Folgen" in Gang zu denen u. a. das komplette Abschmelzen des grönländischen Eisschilds und die Übersäuerung der Ozeane gehören.
Der abschmelzende Eisschild Grönlands wurde auch bereits in der Zusammenfassung des Bundesministerium für Wirtschaft und Forschung erwähnt – er allein führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels um sieben Meter.

Bild links aus dem Artikel Impact of Climate Warming on Polar Ice Sheets Confirmed
Text: The Greenland ice sheet gained more ice from snowfall at high altitudes than it lost from melting ice along its coast. Credit: NASA/SVS
Bild rechts aus dem Artikel Greenland Ice Sheet on a Downward Slide
Text: NASA satellite data has revealed regional changes in the weight of the Greenland ice sheet between 2003 and 2005. Low coastal regions (blue) lost three times as much ice per year from excess melting and icebergs than the high-elevation interior (orange/red) gained from excess snowfall. Credit: Scott Luthcke, NASA Goddard
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Donnerstag, 22. Februar 2007 um 12:10

