RFID-Puder Advanced für eine markierte Welt
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Vor ein paar Tagen machte ja der von den Weblogs und den Medien als "RFID-Puder" getaufte µ RFID-Chip von Hitachi die Runde, der neben dem IME/ASTAR RFID-Chip einer der kleinsten RFID-Chips der Welt ist.
Diesen Titel beansprucht auch der von der Regierung von Malaysia mitentwickelte MM (Malaysia Microchip) RFID-Chip, der gestern marktreif vorgestellt wurde und in drei Versionen auf den Markt kommt.
Mit der Abmessung von 0,5 x 0,5 Millimeter in der kleinsten Variante reicht er aber noch nicht ganz an Hitachis µ RFID-Chip heran, glänzt aber mit anderen Qualitäten. Wie die malaysische Tageszeitung The Star im Artikel Malaysia Microchip has potential for wide use bereichtet, wurde der Chip mit 50 Millionen US$ Entwicklungskosten und mit Nutzung "japanischer Technik" seit zwei Jahren entwickelt. PhyOrg ergänzt dazu im Beitrag Malaysia launches world's smallest microchip with radio technology, dass Technik und Nutzungsrechte 2003 durch die Regierung von Malaysia vom japanischen Unternehmen FEC gekauft wurde, das auch Antennen für Hitachi herstellt.
Das Besondere an dem MMchip ist seine Multibandfunktionalität: Über die auf dem Chip angebrachte Antenne kann er im 2.45GHz Frequenzbereich kommunizieren, über externe Miniantennen auch mit 915, 868, 950 und 13.56Mhz, d. h. fast allen gängigen Frequenzbändern für RFID im hohen und sehr hohen Frequenzbereich. Dazu kommt eine Fotozelle, über die auf den Chip mittels Infrarot Daten transportiert werden können. Die Multibandfunktionalität des "MMChip-Puders" ermöglicht seinen Einsatz für vielfältige Anwendungen in verschiedensten Materialien inklusive menschlichen Gewebes. Worin die Regierung von Malaysia ihren Chip zunächst sieht: In Banknoten und Schecks, in amtlichen Dokumenten, ID-Smartcards und Personalausweisen. Die erste kommerzielle Anwendung soll aus der Markierung von DVDs bestehen, um Originalfilmversionen zu identifizieren und damit wohl auch ihren Weg zurückzuverfolgen und Raubkopien aufzuspüren. Seinen ersten Einsatz im öffentlichen Bereich wird der MMchip an der Technischen Universität Malaysia in Malacca erleben, wo er in die ID-Karten der Studenten integriert wird, um "Zeitdauer und Anwesenheit bei Prüfungen zu überwachen".
Diesen Titel beansprucht auch der von der Regierung von Malaysia mitentwickelte MM (Malaysia Microchip) RFID-Chip, der gestern marktreif vorgestellt wurde und in drei Versionen auf den Markt kommt.
Mit der Abmessung von 0,5 x 0,5 Millimeter in der kleinsten Variante reicht er aber noch nicht ganz an Hitachis µ RFID-Chip heran, glänzt aber mit anderen Qualitäten. Wie die malaysische Tageszeitung The Star im Artikel Malaysia Microchip has potential for wide use bereichtet, wurde der Chip mit 50 Millionen US$ Entwicklungskosten und mit Nutzung "japanischer Technik" seit zwei Jahren entwickelt. PhyOrg ergänzt dazu im Beitrag Malaysia launches world's smallest microchip with radio technology, dass Technik und Nutzungsrechte 2003 durch die Regierung von Malaysia vom japanischen Unternehmen FEC gekauft wurde, das auch Antennen für Hitachi herstellt.
Das Besondere an dem MMchip ist seine Multibandfunktionalität: Über die auf dem Chip angebrachte Antenne kann er im 2.45GHz Frequenzbereich kommunizieren, über externe Miniantennen auch mit 915, 868, 950 und 13.56Mhz, d. h. fast allen gängigen Frequenzbändern für RFID im hohen und sehr hohen Frequenzbereich. Dazu kommt eine Fotozelle, über die auf den Chip mittels Infrarot Daten transportiert werden können. Die Multibandfunktionalität des "MMChip-Puders" ermöglicht seinen Einsatz für vielfältige Anwendungen in verschiedensten Materialien inklusive menschlichen Gewebes. Worin die Regierung von Malaysia ihren Chip zunächst sieht: In Banknoten und Schecks, in amtlichen Dokumenten, ID-Smartcards und Personalausweisen. Die erste kommerzielle Anwendung soll aus der Markierung von DVDs bestehen, um Originalfilmversionen zu identifizieren und damit wohl auch ihren Weg zurückzuverfolgen und Raubkopien aufzuspüren. Seinen ersten Einsatz im öffentlichen Bereich wird der MMchip an der Technischen Universität Malaysia in Malacca erleben, wo er in die ID-Karten der Studenten integriert wird, um "Zeitdauer und Anwesenheit bei Prüfungen zu überwachen".
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Sonntag, 25. Februar 2007 um 21:52



