Der Schutz biometrischer Erfassung bei Arte
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Da Themen über Kontroll- und Überwachungstechniken ziemlich selten und wenn, dann spät im Volksverdummungsmedium No. 1 behandelt werden, der Hinweis auf die heutige Arte Dokumentation Biometrie - Fingerprint und Irisscan, die als Erstausstrahlung um ca. 23:20(!) kommt. Die Dauer von 45 Minuten und der zweifelhafte Ankündigungstext mit seinen reduzierten Fragestellungen und Behauptungen ("Doch so sicher die neuen Authentifizierungssysteme auch sind") lassen allerdings nichts Gutes erwarten:
Demnächst werden alle Personalausweise und Pässe einen Chip enthalten, auf dem biometrische Daten zur Authentifizierung ihrer Inhaber gespeichert sind. Neben einer digitalen Porträtaufnahme werden auf diesem Chip Fingerabdrücke und möglicherweise die DNS des Betreffenden vermerkt sein. Name und Familiengeschichte der Menschen weichen biometrischen Daten. Auf einigen Flughäfen in den USA und in einigen Fabriken in China hat diese Zukunft bereits Einzug gehalten.
Schwindlern und Fälschern wird ihr Handeln durch diese neue Technologie erheblich erschwert. Sie müssen sich wohl in Zukunft wie die Helden in Steven Spielbergs Science-Fiction-Film "Minority Report" eine neue Iris einpflanzen lassen, um eine neue Identität anzunehmen. Doch so sicher die neuen Authentifizierungssysteme auch sind, findige Gauner werden immer wieder Wege und Möglichkeiten finden, sie zu umgehen. So kommt noch einiges an Herausforderungen auf die Sicherheitsbehörden zu.
Via Qbi - Fernsehtip "Identitätsdiebe"
von rabenhorst - Owl,
gepostet am Sonntag, 11. März 2007 um 16:37

