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BKA-Chef im TAZ-Interview zur Online-Durchsuchung

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Die Taz hat BKA-Präsident Jörg Ziercke zur Online-Durchsuchung befragt: “Am Computer des Täters ansetzen“. Scheint keine Satire zu sein, obwohl die Antworten etwas darauf hindeuten. Ich geh gleich mal rüber in den Bundestag zur Datenschutz-Anhörung der Grünen, das scheint ja lustig zu werden, wenn man sich das hier durchliest:

taz: Herr Ziercke, Sie diskutieren heute bei einem Gespräch der Grünen mit dem Chaos Computer Club über die heimliche Online-Durchsuchung von Computern. Ein Treffen der besten Hacker der Republik?

Jörg Ziercke: Eine polizeiliche Online-Durchsuchung ist kein Hacking. Hacker nutzen Sicherheitslücken aus, um Computersysteme anzugreifen. Hierbei gehen sie üblicherweise ziellos vor, das heißt tausende PC werden gleichzeitig attackiert in der Hoffnung, dass zumindest einige der Zielsysteme noch nicht über die neuesten Sicherheits-Updates verfügen. Die Online-Durchsuchung ist dagegen ein polizeiliches Werkzeug, das im Einzelfall gegen tatverdächtige Schwerstkriminelle zum Einsatz kommen kann - kontrolliert und hochprofessionell.

Dass Herr Ziercke die Online-Durchsuchung technisch nicht ganz versteht, wissen wir schon aus verschiedenen Interviews. Aber anscheinend hat ihm jetzt die Öffentlichkeitsabteilugn des BKA einen Hinweis gegeben, dass er seine technische Unkenntnis nicht jedem Journalisten beweisen muss:

Wie wird die Online-Durchsuchung eines Computers dann technisch ablaufen?

Jörg Ziercke: Das kann ich natürlich nicht öffentlich erläutern.

von netzpolitik.org, gepostet am Montag, 26. März 2007 um 11:28
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