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Pflichten, Kodizes und Freiheiten für Blogger

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O'Reilly, mir reicht das, was ich von Dir im Spiegel Artikel Zügel für die Zügellosen über Deinen "Blogger-Kodex" gelesen habe, um zu entscheiden, dass ich Deinen Kodex nicht brauche. Besonders nicht, wenn er auf eine gehörige Portion Selbstzensur und Gängelung der Leser und Kommentatoren hinausläuft, nur weil es einige Trolle und Gestörte gibt und ganz besonders nicht, wenn Du die Möglichkeit der anonymen Kommentierung ausradiert wissen willst.

Ich habe meinen eigenen Kodex, den ich versuche zu beherzigen und zu erweitern und den man um vernünftige und überzeugende Punkte des "Pressekodex" erweitern kann. Ansonsten gilt für mich, was anonyme Kommentare (sowohl eigene in anderen Weblogs als auch die fremden im eigenen Weblog) und Kommentarinhalte bestimmten Typs anbelangt, die gleiche "Netiquette", die auch für anonyme E-Mails per Remailer gelten sollte.

Wieviel man davon in verbindliche aber freiwillige Selbstverpflichtungen gießen sollte und welchen Umfang die Verbindlichkeiten annehmen sollten oder könnten, ist allerdings weitergehende Diskussionen und Überlegungen wert.
von rabenhorst - Owl, gepostet am Dienstag, 10. April 2007 um 21:34
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