gibts das wirklich?
Berufsverbote, Ansiedlungsverbote, lebenslange Speicherung, lebenslange Haftstrafen für Sexualstraftäter in Österreich … Wobei man über letzteres, je nach schwere des Fall bzw. Wiederholungsgefahr, durchaus diskutieren kann, sind die ersten Dinge ja wohl der GAU eines jeden Rechtsstaats. Wie schon bei Heise erwähnt, wo bleiben die Themen Resozialisierung, Therapie? Klar die Schwanz ab-Fraktion hätte da schon Lösungen parat und es bringt auch nichts über Täter/Opferrollen zu philosophieren, denn gemacht wird in keinem Fall etwas. Außer die Überwachung, die ist Programm … der Grund für diese ist dabei völlig egal, hauptsache er klingt plausibel in Volkes Ohr und man kann Kritiker bei derlei Thematiken gekonnt abwatschen.
Mal auf gut Deutsch ausgedrückt, das müßte man wohl auch in Ösi-Land verstehen, wenn da ein kranker Mensch existiert, wie verhindert die Datei etc. eine Wiederholungstat? Der Mensch ist banane im Kopf, da versagte schon alles bei der initialen Tat. Dann lieber ewig wegsperren, wenn Resozialierung etc. kein Thema ist, denn diese Dinge hier stellen nur eine scheinbare Sicherheit dar und schikanieren Therapiewillige auf Lebenszeit.
Als Mörder lebt es sich da wohl angenehmer, wenn man denn seine Haftstrafe verbüßt hat. Irgendwie seltsam das alles. Mit derlei Thematiken hat Staat natürlich alle Jubelperser auf seiner Seite, keiner bedenkt dabei aber das mit derlei Maßnahmen insgesamt die Infrastruktur zu allgemeinen Überwachung mehr und mehr ausgebaut wird.

